Praktischer Vorschlag + Edit

Leser68, Freitag, 29.05.2015, 14:56 (vor 3883 Tagen) @ Positiv4184 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 15:16

Hallo Positiv,
eine gütliche Einigung ist auf lange Sicht, d.h. wenn Du noch längere Zeit in Deinem Haus in Frieden mit den restlichen Dorfbewohnern wohnen willst, sicher die besser Lösung.

Ich kenne einen ähnlichen Fall, wo ein Anwalt gegen ein alljährliches Dorffest geklagt hatte, weil es in einem Jahr oder für immer an einem anderen Standort, in der Nähe seiner Wohnung, stattfinden sollte. Der Anwalt, in dem Dorf aufgewachsen, hatte es geschafft, dass dieses Dorffest für dieses eine Jahr abgesagt werden musste. Im nächsten Jahr und auch in den darauffolgenden Jahren fand es dann trotzdem statt, weil die Klage glaube ich abgewiesen wurde bzw. er seine Klage im nächsten Jahr zurückzog.
Ich weiß nicht genau, wie es dem Anwalt jetzt geht, aber den Frieden mit den meisten Menschen in diesem Dorf hat er vermutlich für lange Zeit verloren.

Wegen der Hinterlassenschaften: Könnten die Gemeinde, die Anwohner und Du, Euch nicht irgendwie auf die Aufstellung von genügend Klohäuschen oder einem Toilettenwagen einigen?
Zum Lärm: Gibt es da keine mobilen Wände, die man als guten Lärmschutz an der Straße errichten könnte?
Die Gemeinden leisten sich wegen Hochwasserproblemen doch auch oft große Investitionen zum Schutz ihrer Bürger, warum nicht auch eine "kleine" Investition bezüglich Lärmschutz?
Dir und Deinen Nachbarn ist doch der Wohnort einiges wert:
Könnte man nicht mit einem der Gemeinderäte mal ein bisschen schwätzen? Mit Andeutung einer (kleinen) finanziellen Beteiligung der Anwohner?

EDIT:

Man könnte so eine Lärmschutzwand relativ billig selber herstellen:
Aus Sperrholzbrettern in mehreren Lagen auf die z.B. Kieselsteine befestigt werden und das Ganze irgendwie transportabel konstruieren - wäre auch was für ein Schulprojekt oder den örtlichen Zimmermansverein/freiwillige Feuerwehr etc.
Lärmreduzierung funktioniert durch Masse + schallabsorbierendes bzw. schallbrechendes Material (Eierkartons im Tonstudio an der Wand).


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