Zusatzfrage (edit)
Hallo Positiv,
es ist vollkommen richtig, auf einen "Nebenkriegsschauplatz" auszuweichen. Tierschutz und wie in diesem Fall das Gesundheitsamt (Kot und Urin auf Straßen, Wegen, Kinderspielplätzen und Gärten) oder das Veterinäramt (Verdacht auf unzureichende Kühlketten, Hygiene bei den Imbissbuden), das Ordnungsamt (wegen unzureichender Kennzeichnung abgepackter Produkte hinsichtlich der Allergene) sind grundsätzlich an ranghöherer Stelle anzusprechen. Also beim Land, wenn die genehmigende Behörde eine Stadt ist, bzw. beim Kreis, wenn die Gemeinde dazu gehört.
Da kann es im Ort noch so "filzen", den Anordnungen "von oben" muss stattgegeben werden.
Das sind viele Nadelstiche, die den Leuten mit den Fahrgeschäften die weitere Lust an der Teilnahme vermiesen, zusätzliche Kosten verursachen und die Attraktivität der Veranstaltung an der Wurzel senken.
Jetzt zur Frage: Befinden sich in Hörweite zum Veranstaltungsort besonders sensible Personen und Einrichtungen (z. B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kurheime)?
Zusatzfrage: Du hast 1.200 qm Wohnfläche. Dort befindet sich nicht zufällig eine der vorgenannten Einrichtungen? So ein spezielles Angebot mit Abendseminaren für Leute mit Tinnitus (alternative Heilmethode) sollte doch nicht schwer zu etablieren sein, oder? ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Diese Einrichtungen stehen unter besonderem Schutz (6.1 f):
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm
Bitte 6.3 und 7.2 studieren, mit 14 Tagen am Stück ist die Veranstaltung ausserhalb der Legalität!
Ich darf aus eigener Erfahrung (und naher Beobachtung) beisteuern:
1. Der Klageweg macht dich zur Persona non grata im Ort, dauert lange und freut die Rechtsanwälte und Gutachter.
2. Ein kleinteiliges Agieren auf unterschiedlichen Ebenen mit Konzentration auf die Themen Sicherheit, Gesundheit, Tierschutz, Umweltverträglichkeit, Verbraucherschutz und Hygiene setzt "kleine Brände" in Gang, die sich auf Dauer nicht mehr löschen lassen. Hierbei agierst du verdeckt im Hintergrund und bist nicht dem Volksszorn ausgesetzt. Das mag dir am Arxxx vorbei gehen, deinen Kindern und Angehörigen jedoch kaum. Die hängen nämlich automatisch mit drin.
3. Diese "Nadelstiche" müssen nicht von ausschließlich von dir inititiert werden. Du sprachst von einer Handvoll weiterer Betroffener (die möglicherweise in die eine oder andere Behörde hinein Beziehungen haben). Einfach die Maßnahmen aufteilen und delegieren. Das schweisst zusammen.
Hier noch ein interessantes PDF:
http://www.geraeusche-rechner.de/downloads/Artikel-Freizeitlaerm.pdf
Bitte beachte die Bewertungsskala.
Viel Erfolg wünscht der
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.zip