Der Letzte in der Nahrungskette - Marktwirtschaft live
Besser wäre es, wer bei VW mitarbeiten möchte, hat seinen Arbeitsplatz
zu bezahlen.
Am Besten mehr, als er mit seiner Arbeit verdient...
Bin ich hier noch in einem Wirtschaftsforum oder in einem Perpetuum Mobile-Traum eines durchgeknallten Arbeitgeberverbandes?
Dafür ist er natürlich auch stimm- und gewinnberechtigt in Höhe seines
Anteils.
Das Geld dafür kann er sich bei der Bank besorgen.
Selbst die Samariterbank wird ihm kaum mehr leihen, als er bonitätsmäßig zurückzahlen kann.
Und die Bonität resultiert aus seiner Bezahlung.
Der Job bringt doch Geld, aber wenn VW (nur als Beispiel,
Länderbeteiligung unberücksichtigt) Pleite geht, ist man nicht nur
den
Job los, sondern auch noch sein Geld.
Wie jeder Anteilseigner. Hätte er nämlich rechtzeitig verkaufen sollen.
Natürlich beinhaltet mein Vorschlag, dass einer jederzeit seinen
Arbeitsplatz verkaufen kann und sich vom Erlös einen anderen kaufen kann.
Den letzten Nachschuldner beißen also die Hunde, der letzte in der Nahrungskette.
Genau das ist das Prinzip der Marktwirtschaft.
Such Dir einen, der dümmer ist als Du.
Und das willst Du hier als Endlösung verkaufen?
(Sicher wäre es allgemein cleverer, gestreut in Nahrungsmittelfirmen
zu
investieren, gegessen wird immer.)
Dann soll er sich einen Arbeitsplatz bei einem Nahrungsmittelkonzern
kaufen.
Und das der Arbeitnehmer als letzter aus der Zeitung erfährt, was
wirklich los ist (Standortschließungen), kennen wir ja nicht erst seit
Opel.
Aber nicht die Anteilseigner.
Die Opelarbeiter haben sich, meiner Erinnerung nach, übrigens geweigert,
Opel zu kaufen und den Betrieb dann auf eigene Rechnung weiterzuführen.
Dabei war das Angebot echt günstig.
Und für wen war das Angebot günstig?
http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/autoproduktion-endet-2016-opel-macht-in-bochum-endg...
Geil.
Ist das Dein Ernst?
Fehlt nur noch, dass Opel-Mitarbeiter per Arbeitsvertrag Opel zu kaufen und zu fahren haben.
Ironie on
Kann es sein, dass der hintergründige Trick der ganzen Diskussion im Geldsystem liegt?
Ich meine, Dein Anfangsangebot, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei Gewinn/Verlustbeteiligung Anteile überlässt, wäre ja sehr lobenswert. Als Darlehen. (Ohne es zwischendurch in irgend eine Währung zu verrechnen.)
Wenn denn Opel oder VW pleite sind, bekommt der Arbeitgeber die (wertlosen) Anteile zurück.
Ausgangslage eigentumsmäßig unverändert.
Wie gesagt, wenn Jeder Jedem was klaut, kommt Keinem was weg.
Ironie off.
Wer Anteilseigner ist der Firma, in der er mitarbeitet,hört damit
natürlich auf Proletarier zu sein.
Das wäre das Ende des Proletariats.
Und das Ende der Arbeitgeber.
Denn alle sind gleich.
Also klassenlose Gesellschaft.
Wie bei den Jägern und Sammlern.
Urkommunismus.
LG
Spek
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Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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