Eigentum macht friedlich und verantwortlich
Wenn ein Betrieb, in dem Eigentümer und Unternehmer personenidentisch
sind, Arbeitnehmer nicht wie "Abhängig-Beschäftigte" behandelt und
bezahlt, sondern wie wirkliche gleichgewichtige Mitarbeiter - solche
Fälle gibt es ja in der Tat Gott sei Dank auch -, dann tut er das
freiwillig aus seiner Menschlichkeit heraus.
Ganz und gar nicht. Der Unternehmer, der als Eigentümer Maschinen und Anlagen -seinen- Mitarbeitern anvertraut, wird das größte Interesse daran haben, diese Mitarbeiter motiviert und leistungsbereit zu halten, andernfalls geht das Eigentum durch Unfälle und Fahrlässigkeit unter.
Besonders in größeren Unternehmungen kann man diesen Zusammenhang zwischen unterbezahlten Leiharbeitern und BWL-Schnöseln sehen. Die Gesamtkosten steigen bei sinkendem Erträgen. Das gilt für alle qualifizierten Tätigkeiten.
Gerade deshalb versuchen Unternehmer nur Besitzer der Anlagen zu sein. Man least oder finanziert um diesen Teil des Anlagerisikos zu vergesellschaften.
Frag bitte Arbeitnehmer ob sie mit 1 Mio.€ versteuertem Geld Maschinen kaufen und Arbeitskollegen beschäftigen wollen
- UM REICH ZU WERDEN - oder lieber ein Privathäuser bauen....
Die beklagenswerten Umstände heute, anders als in den 70/80ern, stammen aus Verantwortungslosigkeit mangels Eigentum...
Man hat kein Eigentum, das Eigentum hat dich, auch dann wenn es Schrott ist.
(Eigentum: Land, Gebäude, Anlagen, Maschinen, Fahrzeuge)
Eigentum macht verantwortlich und friedlich.
Grüße
Fidel