Was die Proleten niemals begreifen werden und was sie für ihr Nichtbegreifen bekommen werden
Natürlich ist mir das klar. Aber der Unternehmer bezieht, wenn er nicht
zugleich der Eigentümer ist, seine Macht vom Eigentümer. Er ist dessen
verlängerter Arm, sein Manager, sein gut bezahlter Angestellter. Das
letzte Wort haben die Eigentümer, also in einer Aktiengesellschaft die
Aktionäre, bzw. die Mehrheits-Aktionäre.
Und bei den Nicht-Aktiengesellschaften die Banken, zu denen die Arbeitnehmer ihre Spargroschen tragen, anstatt sie selber in das Unternehmen zu investieren, bei dem sie Mitarbeiter sind.
Und damit perspektivisch Gesellschafter zu werden.
Daran haben aber die Mitarbeiter kein Interesse.
Die Banken verlangen dann Prozessoptimierung, Steigerung der Gewinne, Kündigung von Mitarbeitern, die nicht mehr so produktiv sind usw., damit sie Zinsen auf die Sparguthaben bezahlen können.
So wird der Arbeitnehmer - evtl. auf Verlangen der Bank oder der Lebensversicherung, welche ihm seine Ersparnisse und seine Rente garantieren möchten - gefeuert, zu der er seine Spargroschen als Altersvorsorge und als Vorsorge für den Fall der Arbeitslosigkeit getragen hat.
Das gilt es
zu durchschauen.
Hoffnungslos, dazu sind die Prolls zu doof.
Wenn sie nämlich nicht so doof wären, dann hätten sie nämlich niemals als Proleten angefangen.
Jeder Euro, den die Proleten erwirtschaften und nicht in die eigene Hand bekommen, ja sogar, jeder Euro, den sie nicht auf dem Schwarzmarkt, sondern in normalen Geschäften ausgeben, landet entweder direkt oder über Umwege darin, diesen Staat und damit die bestehenden Eigentumsverhältnisse zu zementieren und zu prolongieren.
Die einzige Möglichkeit für die Proleten bei dem gegenwärtigen System bestünde darin, aufhören zu arbeiten und aufhören zu konsumieren.
Aber das haben sie nicht begriffen, also wird es genau so kommen:
Ende der freiwilligen Arbeit und Ende des Konsums.
@Silke hat es schon begriffen, was sie nicht verstanden hat, ist die Alternative:
Die Alternative, die bleiben wird, ist der Schwarzmarkt und die Zwangsarbeit.
Man müsste sich nur die Geschichte der UdSSR ansehen von 1924 - 1991, da ist genau die Alternative zu dem gegenwärtigen System vorgezeichnet.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc