Das Ende des Proletariats
Vielleicht führt Dein Rat aber Manchen irgendwann auch zur Ratlosigkeit.
Beispiel:
Sie/er arbeitet bei VW. Wäre es nicht cleverer, Aktien von Porsche, BMW,
Daimler und Audi zu kaufen?
So rum ist das natürlich falsch, andersrum wäre besser
Besser wäre es, wer bei VW mitarbeiten möchte, hat seinen Arbeitsplatz zu bezahlen.
Dafür ist er natürlich auch stimm- und gewinnberechtigt in Höhe seines Anteils.
Das Geld dafür kann er sich bei der Bank besorgen.
Der Job bringt doch Geld, aber wenn VW (nur als Beispiel,
Länderbeteiligung unberücksichtigt) Pleite geht, ist man nicht nur den
Job los, sondern auch noch sein Geld.
Wie jeder Anteilseigner. Hätte er nämlich rechtzeitig verkaufen sollen.
Natürlich beinhaltet mein Vorschlag, dass einer jederzeit seinen Arbeitsplatz verkaufen kann und sich vom Erlös einen anderen kaufen kann.
(Sicher wäre es allgemein cleverer, gestreut in Nahrungsmittelfirmen zu
investieren, gegessen wird immer.)
Dann soll er sich einen Arbeitsplatz bei einem Nahrungsmittelkonzern kaufen.
Und das der Arbeitnehmer als letzter aus der Zeitung erfährt, was
wirklich los ist (Standortschließungen), kennen wir ja nicht erst seit
Opel.
Aber nicht die Anteilseigner.
Die Opelarbeiter haben sich, meiner Erinnerung nach, übrigens geweigert, Opel zu kaufen und den Betrieb dann auf eigene Rechnung weiterzuführen.
Dabei war das Angebot echt günstig.
Wer Anteilseigner ist der Firma, in der er mitarbeitet,hört damit natürlich auf Proletarier zu sein.
Das wäre das Ende des Proletariats.
LG
Spek
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc