Das Problem mit der europäischen Republik: (mT)

DT, Sonntag, 18.12.2016, 09:53 (vor 3371 Tagen) @ BillHicks2857 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 18.12.2016, 10:02

Dort gibt es dann entweder einen Länderfinanzausgleich, wo die reichen Bundesländer wie Bayer und BaWue die "armen" wie Berlin und Bremen finanzieren müssen, die dort eine verschwenderische Party-Politik wie Wowereit abhalten (arm aber sexy), wo die Kitas für Eltern frei sind, während die hart arbeitenden Südländer schuften müssen UND gleichzeitig noch Wahnsinns-Kitagebühren abdrücken müssen.

In Lousiana, Mississippi etc. gibt es auch Steuerreduktionen, um die "armen" US Staaten attraktiver für Ansiedlungen zu machen als Massachussetts. Deswegen gehen Mercedes und VW ja mit ihren Werken nach Alabama oder South Carolina.

Ähnlich würde es bei uns laufen, es gibt einen offiziellen und inoffiziellen Transfer der hart erarbeiteten Werte nach Spanien, Griechenland etc.

Was wichtig wäre: daß niemals zugelassen würde, daß es den "fauleren" Staaten in irgend einem Aspekt "besser" gehen dürfte als den hart arbeitenden fleißigen Staaten. Sprich, wenn die Kita irgendwo frei ist, dann dort, wo man hart arbeiten muß und wo die Hauspreise hoch sind. Wenn irgendwo die neue SBahn hinkommt, dann zuerst dort, wo der Pendler morgens um halb sieben schon auf der Matte steht und sich in das alte, verdreckte Ding reinzwängt.

Wenn irgendwo die neue Straße gebaut wird, dann erstmal am verstopften Autobahnkreuz und nicht in Meck-Pomm.

Aber dann werden Politiker wieder schreien: prozyklische Politik. Denn wer will im versifften Meckpomm investieren, wenn dort kaputte Straßen sind wie jetzt in Stuttgart. Momentan ist es umgekehrt in der EU: wer hat die neuesten Straßen, die neuesten Bahnhöfe, Züge, Flughäfen, Unis, Schulen, selbst im hintersten Kaff in den Pyrenäen? Genau, Spanien.


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