schwierig
In der Regel rede ich sachlich mit den Kunden.
Ich habe meine Arbeitgeberin schon das zweite Mal vors Arbeitsgericht
zitiert, wegen verspäteter Urlaubsgewährung, regelmäßiger verspäteter
Lohnzahlungen usw.
Ich tippe mal, dass das so eine kleine, mobile Alten- und Krankenpflegeklitsche ist, richtig?
Jetzt sucht die Dame nach Fehlern, um mir eins auszuwischen. Mobbing?
Ich vermute eher, dass die mit ihrem Unternehmen ums Überleben kämpft und alles annehmen muss, um den Betrieb am Laufen zu halten. Würde daher eher nicht auf Mobbing tippen.
Und wenn man ganz ehrlich ist, die ganzen Institutionen sind was den Pflegebereich anbelangt überaus knauserig, was dann solche Zustände wie die von Ihnen bei diesem "Kunden" beschrieben zur Folge hat. Vor allem, wenn dann noch erschwerend hinzukommt, dass da soviele Verantwortliche involviert sind...führt nur zu einem fröhlichen Schwarzer-Peter-weiterschieben.
Gewerkschaften helfen da nicht wirklich weiter, und ein weiteres Verklagen des AG bringt Ihnen und auch dem Menschen, der da in derartigen Zuständen dahinvegetieren muss, auch nichts. Sie könnte das u.U. auf lange Sicht den Arbeitsplatz kosten, und die Anzahl verfügbarer Arbeitsplätze für 50+ ist recht überschaubar.
Ich würde dringendst das Gespräch mit dem AG suchen und mich auch nicht abwimmeln lassen. Und man sollte die Krankenkasse mit ins Boot holen, damit diesem Menschen geholfen wird.
Sollten diese Bemühungen nichts einbringen, würde ich nur mal anklingen lassen, dass ich mich fragen würde, über welche Kostenstellen so ein Großreinemachen denn eigentlich abgerechnet wird. Denn es ist ja schließlich keine Pflegedienstleistung...
Grüße,
Kaladhor
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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!