Falsch verstanden
> After passing the steam turbines the steam rises up in the tunnel and
cools down. At last it will condense in a heat exchange system 10 close
under the surface of the earth 11.Die Wärmeleitfähigkeit von Erdreich und Gestein ist nicht besonders hoch
(Größenordnung: 1/100 der von Kupfer).
Grob gerechnet: Wärmeleitfähigkeit von Granit = 3,5 W/(m*K); mit einem
angenommenen Temperaturgradienten im Gestein von 3 K/m käme man auf eine
Wärmetransportfähigkeit von etwa 10 W je Quadratmeter Tunneloberfläche.
Das ergäbe bei einem Tunneldurchmesser von 30 Metern gerade einmal 1 kW je
Meter Tunnellänge, die radial in das Gestein abgegeben werden können.
Wenn man den Tunnel noch wärmeisoliert - z.B. mit den Hitzekacheln vom Shuttle - und mit Eis die Luft kühlt, kommt man auf angenehme 28° zum Leben unter Tage, so wie es in Südafrika bereits gemacht wird.
Es gibt auch noch andere Methoden zur Kühlung. "Heatpipe" war ein gutes Stichwort. Man bedenke nur dass man unten kostenlose Drücke von einigen Hundert Bar von der Gravitation geliefert bekommt. Damit kann man etwas anfangen! Damit kann man nicht nur alle Werkzeuge mit Wasserhydraulikmotoren betreiben...
Der Tunnel dient nicht zur Dampferzeugung.
Die findet viel tiefer statt,wo der Temperaturgradient viel höher ist, also weg von den Menschen oder Intranauten.
Dort wird eine große Oberfläche durch viele kleine Tunnel und durch Fracking erzeugt. Das ist alles nicht neu. Neu ist nur, dass ich den heißen Teil abdeckeln und durch eine dem Dampfdruck entsprechende Wassersäule sichern will. Die Leute da unten sehen also gar keinen Dampf.
Bei einem Dampfdruck von 200bar ist die Wassersäule 2km lang/hoch.
Der Deckel ist außerdem ebenfalls wärmeisoliert, damit sich das Wasser nicht zu sehr erwärmt. Kleinere Dampfschwaden (Nebel) kann es aber geben. Das system hat sein eigenes Wetter...
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Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
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Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen