Dem kann ich nur zustimmen!oder

Olivia, Freitag, 17.06.2016, 06:55 (vor 3533 Tagen) @ Centao2710 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 17.06.2016, 12:20


Die Geschichte nach 1945, beginnt natürlich mit großen Chancen, ist aber
ohne (sozialdemokratische) Staatsintervention nicht beschreibbar.

Bei den Amerikanern ging es länger, aber auch hier kommt die
Sozialdemokratie und Staatsintervention in Märkten früh zum Zuge. Die
logische, mathematisch-statistische Kapitalaggregation hatten wir hier im
Forum mal ausführlich diskutiert, sogar mit mal mit Mathe...<img src=" />

Für den Debitisten spielen diese Spielarten der Herrschaft für die
Vorhersage des Systemverhaltens eine Rolle, nur moralisch lassen sich
freier Kapitalismus und Sozialismus und deren Mischformen schwer
vergleichen, wenn Du von freier Markttätigkeit ausgehst. Opfer noch und
noch auf allen Seiten der Macht.., nur das Länder wie China, Indien sich
dem Sozialismus näher glauben.., wie auch halb Europa, Afrika und
natürlich Südamerika.

Dass die Opferzahlen des reinrassigen Kapitalismus höher sind, als alles
andere halte ich für ein sozialistisches Ammenmärchen, a'la SPD-Jugend..

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Bisher waren die kapitalistischen Systeme immer noch das "kleinere Übel". Der Mensch ist des Menschen Wolf. - Immer wieder bilden sich die gleichen Strukturen heraus, gleichgültig, welches System gerade herrscht.
Bisher haben die westlichen Systeme Abstand davon genommen, im großen Maße "Massenmorde" an den eigenen Bürgern zu begehen. "Fremde Bürger" sind ausgenommen (Kriege). Von den kommunistischen Systemen kann man das nicht behaupten (Stalin, Mao und z.T. nahm wohl auch Lenin Massentod billigend in Kauf, wenn es dem "System" diente). Die Auswüchse aus dem kubanischen "Paradies" kenne ich von Augenzeugen, die als "Lohnsklaven" in Spanien arbeiteten und dies immer noch vorzogen.

"Wir" jammern hier auf einem extrem hohen Niveau. Nur begreifen das die Meisten überhaupt nicht!
Jeder "Arme" hat eine kostenlose Krankenversicherung! Jeder "Arme" hat einen kostenlosen Rechtsanwalt zur Verfügung.
Jeder "Arme" hat ein Anrecht auf kostenlosen Wohnraum, kostenlose Heizung, kostenlose gute Wasserversorgung.
Jeder Arme hat ein Anrecht auf kostenlose Nahrung und Kleidung und sogar auf etwas Geld um am "sozialen" Leben teilnehmen zu können.
Es herrscht immer noch "Meinungsfreiheit" in gewissen Grenzen. - Wenn man das mit Kuba und deren Sanktionen oder den "östlichen Paradiesen" vergleicht, dann muss man blind sein, um die Unterschiede nicht zu bemerken.

In Europa und in den USA gibt es einen derart ausgeprägten Sozialismus, wie ihn die Welt wohl noch nicht gesehen hat. Warum flüchten die Menschen der ganzen Welt wohl in diese sozialistisch/kapitalistischen Staaten?
Dass es genügend Menschen gibt, die denken, dass "der liebe Gott" oder "der Staat" alles zu machen hat, das versteht sich leider auch von selbst. Dass auch der "Staat" von Menschen "gekapert" wird, entgeht ihnen leider dabei.

Und nun zum Thema "Selbständigkeit":

Es gibt nur noch wenige wirklich Selbständige. In meinem Bekanntenkreis sind etliche Menschen, die sich so nennen. Schaut man näher hin, dann entdeckt man, dass sie alle samt und sonders vom Staat und seinen Institutionen abhängen. Kassenärtzliche Vereinigung, alle möglichen Rechtsschutzgesellschaften (und wiederum der Staat, denn "Arme" können ja kostenlos.....). Nicht zu vergessen den restlichen Sozial-Industriellen Komplex, der SICHERE Einkommen garantiert.

Mit Selbständigkeit hat das nicht das Allergeringste zu tun! Es ist eine spezielle Art von Staatsabhängigkeit, die zur Zeit vielen Menschen noch erstaunliche Pfründe und Sicherheiten gibt, ohne dass sie sich zu sehr überanstrengen müssen. Dass der Strick vom Staat auch wieder enger um den Hals gezogen werden kann, das merken viele Ärzte. Von denen gehen nun übrigens viele in die Teil-Selbständigkeit. Sie nehmen nur noch selbst zahlende Patienten und Privatpatienten. Etliche Patienten werden dann übrigens schneller "gesund" (sie schauen auf die Kosten). Das trifft auch für neue Ansätze von Psychotherapeuten zu, die die "Zahlungsfunktionen" des staatlichen Gesundheitssystems als "Teil der Krankheit" betrachten. Verantwortung wird schlicht abgegeben, gleichgültig, welche gesellschaftliche Schicht. Oh nein, es handelt sich in der Regel um keine Psychoanalytiker. Das wäre dann doch zu viel verlangt. Die leben bestens vom System und je länger die Leute krank sind, um so besser geht es den Analytikern.

Glücklicherweise gibt es überall neue Ansätze. Und ALLE rufen zur Selbstverantwortung auf. Weg vom Nanny-Staat. Selbst die Tiere im Zoo müssen sich inzwischen "anstrengen" um an ihre Nahrung zu kommen, denn auch dort hat man festgestellt, dass sie sonst "depressiv" werden.

--
For entertainment purposes only.


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