Gewerkschaften wollen in Paris eine Million Menschen auf die Straße holen
"Die Franzosen wehren sich vehement gegen die Arbeitsreform der Regierung. Hunderttausende Menschen protestieren gegen längere Arbeitszeiten, weniger Geld, gelockerten Kündigungsschutz und den Angriff auf die starken Gewerkschaften.
Bereits seit Monaten protestieren die Franzosen gegen das geplante Arbeitsgesetz Loi Khomri. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Die französische Gewerkschaft CGT hat bereits angekündigt, mit über einer Million Menschen auf die Straßen der Hauptstadt zu gehen. Trotz der massiven Proteste gegen die umstrittenen Reform, hält der französische Präsident Hollande jedoch weiterhin daran fest. "Ich gebe nicht nach", sagte er im Mai in einem Radiointerview. Die Reformen seien überfällig."
http://www.epochtimes.de/politik/europa/paris-proteste-gegen-arbeitsreform-gewerkschaft...
Man muss sich vorstellen: Eine sozialistische Regierung macht das. Die sind doch selbst Teil des kapitalistischen Ausbeutungssystems, wie bei uns die SPD auch. In den Mainstream-Medien wird kaum darüber berichtet. Die "Eliten" stecken alle unter einer (kapitalistischen) Decke.
Ja, wann demonstrieren bei uns die Arbeiter in dieser Größe und wann in den anderen Ländern? Es ist ein Skandal, wie die Arbeit, d. h. die Arbeitskraft der Abhängig-Beschäftigten noch immer ausgebeutet wird. Sie müssen einen Teil von sich auf einem "Arbeitsmarkt" nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage verkaufen. Das ist ein Rest des Sklaventums. Die Eigentümer beanspruchen alleine den Gewinn, obwohl er von allen Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet worden ist. Diese werden aber betriebswirtschaftlich als Personal-Unkosten behandelt, die so gering wie möglich zu halten sind.
Das Ziel der Wirtschaft ist, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Aber diejenigen, die die Produkte und Dienstleistungen wesentlich mit zustande bringen, bekommen oft so wenig Einkommen, dass sie davon kaum leben, also ihre elementaren Bedürfnisse kaum befriedigen können. Es ist absurd, dieses System. Die Dinge müssen endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden.
Man darf nicht müde werden, immer wieder auf die Kernursachen hinzuweisen.