Vielleicht sollte man differenzieren

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 23.04.2016, 11:01 (vor 3581 Tagen) @ trosinette3466 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.04.2016, 12:45

Guten Tag,

kann es sein, dass ich durch psychische Erkrankungen nicht so

angreifbar

bin, weil ich das "Überdruckventil Musik" habe?


Nein:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article138124517/Musiker-tendieren-eher-zu-Angst-und-Depression.html

Musiker tendieren eher zu Angst und Depression Wer denkt, Musiker wären durch ihre vielen Auftritte gegen psychologischen Stress gefeit, der täuscht sich. Eine Studie zeigt: Sie sind sogar anfälliger für Angst und Depression als andere.

So steht es im Artikel des links. Musiker ist man aber nicht nur, wenn man öffentlich auftritt. Jeder öffentliche Auftritt, - egal mit welchem Instrument - egal ob alleine oder in einer Gruppe - war, ist und wird immer eine Form von Stress für mich sein. Stress, mit dem ich zwar gelernt habe, umzugehen, - aber es bleibt Stress und hat mit Entspannung nichts zu tun.

Ich spreche von der Musik resp. dem Musizieren, das ich zu Hause in meinen vier Wänden, oder auch auf der Terrasse, zu meinem persönlichen Ausgleich exerziere. Da wir hier in Siebenbürgen noch in vielen Bereichen "normale" Verhältnisse haben, gibt's auch keinen Stress durch die Nachbarn, obwohl wir im Zentrum wohnen. Allenfalls läutet mal ein Nachbar am Tor und fragt, warum ich denn nicht bei offenem Fenster musiziere, da hätte er mehr davon.

Das Artemis-Quartett kenne ich nicht, - aber die Idee ist schon o.k.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Beste Grüße - Helmut


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