Nicht verstanden und verdreht, gedacht wie ... Mephistopho eben
Und das Bewusstsein folgt dem Sein, wenn auch häufig nicht direkt,
sondernin Windungen und Verdrehungen.
Also: Das Sein folgt dem Bewusstsein, und das Bewusstsein folgt dem Sein? Das ist ein abstrakter Zirkel, der zwar furchtbar klug klingt, aber nonsens ist, sich aufhebt und nichts aussagt.
Welchem Sein folgt denn konkret das Bewusstsein? Da müsste man schon sagen: Es folgt den Veränderungen, die ohne sein Zutun höhere Wesen in ihm allmählich bewirken und die er einfach vorfindet. Eine höhere Entwicklungspädagogik sozusagen. Und aus dem so jeweils veränderten Bewusstsein, schafft der Mensch jeweils ein eignes gesellschaftliches, kulturelles usw. Sein.
Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja,
in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle
großen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen. Denn der Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich
heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und
gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt. Dies zu
durchschauen ist von fundamentaler Bedeutung. Wir sehen in der
Geschichte in den wechselnden Kulturen, den Staaten, Religionen, Bauten,
Kunstwerken die Ausprägungen dessen, was aus der jeweiligen Verfassung des
Bewusstseins der Menschen hervorgegangen ist. Es sind sozusagen die
äußeren Fußspuren ihrer inneren seelisch-geistigen Entwicklung, die
sich in ihrem Bewusstsein spiegelt. So wie das charakteristische
architektonische Bauwerk in der griechischen Epoche der dorische
Säulen-Tempel, im Mittelalter die aufstrebende Kathedrale war, ist es
heute das kubische Warenhaus.
Nö.
Falsche Beobachtung.
Religio ist Rückverbindung, Rückbesinnung auf die letzten Dinge.
Nicht verstanden. Es geht bei diesen von mir zitierten Sätzen gar nicht speziell nur um Religion, sondern allgemein um Bewusstseinsgeschichte, aus der Kulturgeschichte hervorgeht, zu der auch die Religion gehört.
Und der Mensch wendet sich immer an Gott, wenn er in eine Krise gerät,
beispielsweise durch einen Unfall oder einen Herzkasper.
Aber, an welchen Gott wendet er sich denn?Etwa an den über den Wolken oder seinen Platzhalter, den Pfarrer?
Oder ruft er nicht per Notruf 112 den leiebn GHott an, dass der ihm
schnell ein paar weißbekittelte Engel schicken sollen, die dann auch
schnell kommen mit Tatütata?
An wenn wendet er sich aber, wenn er materiell in eine Notlge gerät und
nichts zum beißen und keine Wohnung hat?
Wendet er sich da an den Pfarrer, oder wendet er sich an Gott unsd seine
Stellvertreter baim Sozialamt, auf dass Gott ihm sein Konto wieder
auffüllen möge, so dass der Bankomat Gottes Wohltaten ausschütte?Mit Sicherheit wendet einer sich nicht an das Warenhaus, wenn er in Not
geraten ist.
Völlig neben dem Thema. Darum geht es hier gar nicht. Da gehen deine Gedanken eigene Wege, unbewusst oder bewusst zur Ablenkung.
Gruß Mephistopheles
Gruß
Falkenauge