Wenn die Kirche mit dem "Staat" auf Kuschelkurs bleibt, darf sie sich nicht wundern

stocksorcerer, Montag, 18.01.2016, 13:58 (vor 3656 Tagen) @ Falkenauge2284 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 14:06

Der Glaube und die Kirche, das sind und waren schon immer zwei verschiedene Paar Schuhe. Glaube prägt und Kirche prägt auch, aber eben völlig unterschiedlich.

Die Kirche hat sich zwar weiter entwickelt, die Heilige Schrift ist in zahlreichen Interpretationen einem sich immer weiter wandelnden Selbstverständnis unterworfen. Sie ist deutlich toleranter zu anderen Religionen geworden und auch toleranter in Bezug auf die Menschen im allgemeinen und in Bezug auf die Frauen im speziellen und die Fehler Sterblicher. So weit so gut.

Meines Erachtens den größten Fehler, den sie in den vergangenen Jahren gemacht hat, ist das Unpolitische in Sachen Staatswesen und in Sachen sozialer Kultur abgesehen von der breiten ausgewalzten Nächstenliebe und der Liebe zur "political correctness". Hier verlangt sie vom Glaubenden eine Menge, verlangt aber von den Staatsführungen zu wenig. Themen gibt es genug. Zuwanderung, Kriege und Destabilisierungen im Nahen Osten und in Nordafrika. Die Politik gegen Russland, das Verbleiben in einem sich immer weiter ausdehnenden, imperialistischen Kriegsbündnis zum Schaden Europas, ...

Die Kirche müsste vorangehen in dem Bestreben, den sozialen Frieden im Lande und in Europa zu erhalten. In dieser Hinsicht melden sich deutsche Bischöfe gar nicht zu Wort. Eine ganz schlimme Sache. Stattdessen reiten sie die falsche Tour, indem sie Zeichen setzen gegen Menschen, die auf die Straße gehen, um die drohenden Gefahren für die zahlreichen deutschen Kirchengemeinden, die aus der Politik der Systemparteien für die deutsche Christenheit und die gelebte Kultur inklusive des Frauenbildes erwachsen, indem sie die Beleuchtung der Kirchen bei Demonstrationen ausschalten und sich damit auf die Seite derer stellen, die keine Diskussion zum Thema zulassen wollen. Sprengstoff pur!

Rühmliche Ausnahmen gibt es dann und wann in Kirchen, aber eben nicht organisiert "im großen Stil".
https://www.youtube.com/watch?v=A1vNqIh7hRI

Die vereinzelten Lichter am Horizont werden dann in der Öffentlichkeit aber entweder totgeschwiegen oder in der Luft zerrissen.

Gruß
stocksorcerer

P.S.: Im übrigen hat die Kirche (sowohl evangelische als auch katholische) in jedem Rundfunkrat ein Mitspracherecht!" Da muss mehr kommen als das Wort zum Sonntag.


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