Religion vs. Liebe zur Schöpfung
Es ist schön, eine Bereicherung hier zu haben.
) - Ein interessanter
Ansatz "das mehrfach am Boden beten". Hier stimme ich dir aber nicht zu,
denn wenn du kurz nach Tibet schaust, dann haben etliche Pilger ihren
ganzen Weg zu Lhasas Klöstern "mit dem Körper" abgemessen. Hass
gegenüber der westlichen Welt höre ich von dort aber nicht.
Hallo Olivia,
danke für die Blumen. 
Tibeter bekommen glaub ich auch nicht eingeredet, der Rest der Welt sei ungläubig.
Eine Pilgerfahrt würde ich auch nicht mit dem Alltag vergleichen. Eine Pilgerfahrt wird ja unter einer bestimmten Prämisse angetreten. Sozusagen ein „Ausnahmezustand“. Wenn ich mich auf dem Jakobsweg befände, wäre ich wohl auch stiller, als im nun folgenden Text... ^^
Beten ansich ist mit Sicherheit sinnvoller, als Candy-Crush zu spielen.
Dennoch bleib ich bei der Meinung; Gesichter gehören NICHT auf den Boden.
Was aber nicht davon ablenken soll, dass uns ein wenig mehr Respekt für die Erde und das Leben ganz gut zu Gesicht stehen würde. Die Religionen lehren diesen allerdings nicht. Die Religionen entwürdigen nur. Niemand weiß, was Gott wirklich von uns will. Und JEDE verdammte Religion wurde von Menschen geschaffen. Menschen maßen sich an, in SEINEM Namen zu sprechen; ich glaube nicht, dass nur ein Wertesystem von uns Menschen IHM wirklich zusagt.
Ich denke, unser aller Problem ist, dass wir uns selbst so knechten. Auch wir Christen haben Angewohnheiten, die man leicht abschaffen könnte. Ein Folteropfer zur Schau zu stellen, gehört m.E. dazu.
Wir werden ALLE von klein an unterdrückt. Gleichzeitig sieht der Mensch sich als „Krone der Schöpfung“. Das kann doch nicht gut gehen. Wenn einer König sein soll, muß er eine entsprechende Erziehung genießen, ansonsten wird er nur ein Möchtegern.
Die Religionen sollten uns erhöhen, sie sollten unsere Talente fördern, unsere guten Seiten formen. Und nicht auf allem schlechten rum reiten und uns in den Dreck schubsen.
Ja, ich spreche hier gerade stark vereinfacht und womöglich auch zu oberflächlich. Aber ich habs ehrlich gesagt, auch ein bißchen satt. Leute wie ich, die eine geistige Welt und geistige Entitäten als festen und realen Bestandteil ihrer Lebensblase sehen, werden als Spinner hingestellt und ignoriert, aber 1,6 Milliarden Hintern in der Luft, sollen das Maß der Dinge sein? Zig Milliarden Kreuze mit einem bestialisch getöteten Menschen dran, sollen richtiger sein, als mein Versuch, den Spirit mit der Wissenschaft zu vereinen?
Unsere Denke ist so was von rückständig; die halbe Zeit langweile ich mich nur und werde noch bekloppt, über der Frage, wieso wir nur immer noch so primitiv sind, wieso unser Denken einfach keine Forstschritte macht und überhaupt. Es macht nicht mehr wirklich Laune. Tut mir ja auch leid. :-/
Viele Grüße
Blue