Alle sozialwissenschaftlichen "Berufe" sollten dazu verpflichtet werden.

Olivia, Dienstag, 08.09.2015, 12:45 (vor 3790 Tagen) @ Hannes3866 Views

Ich glaube, die haben hier an

der Uni ein gaaaanz dolle praxisfernes Studium? Vielleicht sollten
wenigstens die Soziologen samt und sonders ein Praktikum in Südafrika
beispielsweise machen, vor dem Diplom, oder Algerien wenigstens, bevor die
verbeamtet sind für diese "Dienstaufgabe". Aber auch für diese
"Versäumnisse" werden wir zahlen.

...............

Ja, das kannst du wirklich laut sagen. Das ist leider die Problematik der komplett an westlichen Gesellschaften orientierten Sozialwissenschaften (und bereits da funktionieren viele ihrer Konzepte nicht). - Sie haben keinerlei Erfahrung damit, wie Stammeskulturen funktionieren. "Entwicklungsländer" kennen sie nur als "zahlende Touristen". Erst in ganz zarten Ansätzen beginnen die Lehrbücher, sich damit zu beschäftigen. Aber um Gottes willen, nicht zu intensiv, denn sonst müßte man ja alle derzeitigen "Konzepte" infrage stellen.
Sie müßten zur Arbeit in solchen (oft durchaus nicht armen) Staaten verpflichtet werden. Und zwar bei dortigen, einheimischen Firmen, nicht bei den ganzen "sozialen" NGOs, denn dort bekommen sie das nicht mit. - Eine der krassesten Aussagen zum Thema NGOs bekam ich auf einer langen Flugreise aus Asien. Er hatte 10 Jahre in einem "der armen Entwicklungsländer" gearbeitet und stellte resigniert fest, dass es inzwischen eine unendliche Anzahl von NOGs dort gäbe, die massenhaft Geld in das Land stecken, dass sich aber nichts ändere. Die "Oberschicht" würde die NGOs inzwischen als Karrieresprungbrett "begreifen" und sich dort blendend verköstigen.

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