Wenig Angst
Servus Hasso,
um mich persönlich habe ich wenig Angst. Bin von der Justiz dieses "Rechtsstaates" aufgrund einer Scheidung über 10 Jahre vergewaltigt worden, habe praktisch alles verloren, was ich hatte. Vorher geschuftet wie ein Tier, Überstunden ohne Ende, 13 Jahre wöchentlich pendeln 450km einfach zum Arbeitsort. Nebenbei großes Haus gebaut. Finanziell ganz gut aufgestellt. Dann Trennung, Kontensperrung, Pfändungen, aggressiver neuer Beischläfer der Exfrau im Haus, aggressive Exverwandschaft in direkter Nachbarschaft, eigene Kinder (damals minderjährig) entziehen sich dem Kontakt. Dazu arbeitslos. Tja, so schnell kannst Du garnicht schauen, so schnell ändert sich das Leben. Aufgrund Hypothekenkredit und Unterhaltszahlungen unter Harz - Niveau.
Dann:
Arschbacken zusammengekniffen und mit 43 komplett bei 0 (Null), bzw. mit geliehenen 2.000€ meiner Mutter ein neues Leben begonnen. Keine Möbel, kein Bett, mit Schlafsack in einer leeren 32qm - Wohnung. Neue Partnerin, neuer Job mit gutem Verdienst und der Möglichkeit, viele Überstunden zu machen. Wieder gespart, geschuftet und Anlageglück. Haus gekauft (schuldenfrei), selbst saniert (im Urlaub und an den Wochenenden), dazu wöchentlich beruflich 10-15 Überstunden. Permanente Gerichts- und Anwaltskosten, aufsummiert mittlerweile zwischen 25.000 und 30.000€. Habe aufgehört, genau nachzurechnen. Nun mehrere Krankheiten am Hals, nach Angabe der behandelnden Professorin ist ein Grad der Behinderung von mindestens 70% gerechtfertigt. Beim Versorgungsamt beantragt, abgelehnt - Widerspruch, abgelehnt - Klage gegen das Land anhängig.
Wovor soll ich in diesem Land noch Angst haben?
Gruß
TurnAround
Edit: Rechtschreibfehler
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