Die Schlepperkosten sind vermutlich auch ziemlich hoch und abzubezahlen

Leser68, Freitag, 31.07.2015, 13:24 (vor 3829 Tagen) @ helmut-16403 Views


Einreiseerlaubnis je nach Bedarf der Wirtschaft und der Kommunen, -
Arbeitsbeschaffung in den Bereichen, wo es ohnehin kaum Geld gibt und
Ungelernte dort arbeiten könnten (die Immigranten bestehen ja zu über 90
% aus Ungelernten oder aus Quasi-Facharbeitern, die irgendeinen Wisch
vorlegen, der nicht einmal das Papier wert ist, auf dem es geschrieben
steht).

Es arbeiten dort in den üblen Jobs schon jede Menge türkisch- und russischstämmige, weil niemand diese Scheiss-Jobs machen will und das zu Recht. Eigentlich unglaublich im 21. Jahrhundert nach ca. 160 Jahren Industriegeschichte. Wo doch Roboter doch eigentlich schon praktisch alles können.
Schon 1959 gab es in Deutschland bereits wieder die ersten Arbeitslosen, nur 14 Jahren nach Weltkriegsende und der totalen Zerstörung Deutschlands! Das konnte man letztes oder vorletztes Jahr bei einem Bericht über ein Opel-Jubiläum bei einer Bilderstrecke nachlesen.
Die Gastarbeiter kamen sogar noch früher:


Hintergrund: Gastarbeiter im Westen - Das Wirtschaftswunder
Die ersten Gastarbeiter kommen aus Italien
Die italienische Regierung wendet sich im September 1954 an den deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard. Ihr Vorschlag: Um die italienische Wirtschaft und den übervölkerten Süden des Landes zu entlasten und gleichzeitig den Mangel an Arbeitskräften in Deutschland zu beheben, sollen 100.000 bis 200.000 Italiener zur Arbeit nach Deutschland geschickt werden. So wird am 20. Dezember 1955 das deutsch-italienische Anwerbeabkommen über die Vermittlung von 100.000 italienischen Arbeitern nach Deutschland unterzeichnet.
In den 1950er und 1960er Jahren kommen die ersten "Gastarbeiter" mit Sonderzügen nach Deutschland.
Nach dem Muster des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens folgen ähnliche Vereinbarungen mit Spanien und Griechenland (1960), mit der Türkei (1961), mit Portugal (1964) und dem damaligen Jugoslawien (1968). Als im Herbst 1964 der millionste „Gastarbeiter“ ein Portugiese, nach Deutschland kommt, wird er freudig begrüßt und mit einem Moped beschenkt.

https://www.planet-schule.de/wissenspool/zu-hause-in-deutschland/inhalt/hintergrund/gas...

Gab es damals, als die Solidarität unter Arbeitern noch groß war, eigentlich große Streiks gegen das Lohndumping durch das Hereinholen von ausländischen Arbeitskräften?


Entlohnung: Nach deutschem Gesetz, Mindestlohn. Abzüglich Sozialabgaben,
abzüglich der Kosten für logistische Arbeitsüberwachung resp.
-einweisung, Dolmetscherkosten, Wohnraumbeschaffung sowie Miete, usw.
Verpflegen müssen sie sich selbst, - je nach ethnischer Zugehörigkeit.
Wenn sie dann irgendwo zwischen 3 und 4 € pro Stunde pro Monat
rechnerisch als Erlös haben, dann stellen sich manche die Frage, ob es
sich lohnt, tausende km von der Heimat entfernt zu leben, in einem fremden
Kulturkreis.

Wie gesagt die Schlepperkosten dürften auch beträchtlich bzw. als Kredit abzubezahlen sein. Eventuell später dann auch noch "Schutzbeträge"?
Wieviel Vermieter und Hotel- und Pensionsbesitzer in Deutschland werden jetzt wohl eine Flasche Sekt aufgemacht haben angesichts des Zustroms der vielen Menschen, die eine Unterkunft brauchen?
Wieviel verdient eine Hotelfachangestellte beim Betten beziehen, Tischdecken oder Geschirr spülen und wieviel eine Reinigungskraft in einem Beherbergungsbetrieb? Sind das wirklich 8,50 Brutto pro Stunde bzw. Netto die entsprechende Menge?

S. die Beiträge von Olivia und modesto:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=363473
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=363492


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