Antwort auf Deine Frage
Vielleicht deshalb, weil es aussichtslos ist.
Diejenigen, die in Deutschland das Sagen haben, müßten soweit sein, die echten Flüchtlinge (z.B. Syrien, Irak, Afghanistan, etc.) bei der Ankunft in eine Boeing zu setzen, in der für 900 Menschen Platz ist, mit Zielvorgabe Washington oder N.Y. Aber ohne Rückflugticket.
Warum? Dort ist der Kern des Übels. Bevor die Amis in den Ländern des Nahen Ostens aus hauptsächlich wirtschaftlichen Gründen verbrannte Erde gemacht haben, war die Welt noch in Ordnung. Da gab es keine Flüchtlinge.
Kein Mensch propagiert, denen das Problem zum Auslöffeln hinzuschieben.
Was macht also der Schlafmichel?
Er meint, dass die "Einreisenden" selbst draufkommen müßten, dass das Ganze aussichtslos und unattraktiv ist, und verhält sich eben so, wie er sich verhält.
Mit den reinen Wirtschaftsflüchtlingen aus verschiedenen Teilen Afrikas und vornehmlich aus den osteuropäischen Ländern wie auch dem Kosovo usw. würde ich anders verfahren:
Einreiseerlaubnis je nach Bedarf der Wirtschaft und der Kommunen, - Arbeitsbeschaffung in den Bereichen, wo es ohnehin kaum Geld gibt und Ungelernte dort arbeiten könnten (die Immigranten bestehen ja zu über 90 % aus Ungelernten oder aus Quasi-Facharbeitern, die irgendeinen Wisch vorlegen, der nicht einmal das Papier wert ist, auf dem es geschrieben steht).
Entlohnung: Nach deutschem Gesetz, Mindestlohn. Abzüglich Sozialabgaben, abzüglich der Kosten für logistische Arbeitsüberwachung resp. -einweisung, Dolmetscherkosten, Wohnraumbeschaffung sowie Miete, usw. Verpflegen müssen sie sich selbst, - je nach ethnischer Zugehörigkeit. Wenn sie dann irgendwo zwischen 3 und 4 € pro Stunde pro Monat rechnerisch als Erlös haben, dann stellen sich manche die Frage, ob es sich lohnt, tausende km von der Heimat entfernt zu leben, in einem fremden Kulturkreis.
Ehrlich gesagt, - das ist mir als Österreicher in Deutschland in den 70er Jahren genauso ergangen, - mit Ausnahme der Dolmetscherkosten und der Kosten für Logistik (z.B. für einen Arbeitsüberwacher oder Einweiser), weil ich gut ausgebildeter Facharbeiter mit Praxis war.