Das ist doch, was Douglas Adams beschreibt - 11.06. Franziskus: „All das bricht in sich zusammen." (edit)

azur, Freitag, 26.06.2015, 12:27 (vor 3859 Tagen) @ nemo7416 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 26.06.2015, 12:42

Hallo nemo,

Du wirst nicht alle aufklären können, aber immerhin kommen immer mehr auf den Trichter, dass das MSM-Bild tendenziös ist und nicht ausreicht.

Schau mal: Wenn heute feststünde, dass Außerirdische existieren, hier waren oder irgendwann kommen: Was würde das bewirken? Welcher Deiner Lebensbereich wären davon betroffen? Würde man nicht mehr arbeiten oder Segeln gehen, nicht mehr Heiraten oder Musik hören?

Nachtrag zu dem Papststory, die auf den ebenfalls ach so gut informierten Alternative-Medien - es gibt wohl ein Dementi: https://nebadonia.wordpress.com/2014/04/20/papst-franziskus-wir-sind-nicht-allein/ Das wird aber nicht verbreitet und ist sogar nicht zu finden.

Die Katholen unter uns (herzliche Grüße) müssten doch den Wortlaut finden können, oder? Er predigt aber wohl traditionell mehrfach, an verschiedenen Stationen des Gründonnerstages...

Der Papst legt sich ja nun gern mit allen an, mit den eigene Leuten, als auch mit Big Guys, Umweltfrevlern (und das sind nicht nur CO2-Klimasachen, die gewaltigsten Schäden machen auch die Big Guys), der Mafia, sondern auch mit anderen Herren (und weiteren Oligarchen), um nüchtern festzustellen, was hier lange diskutiert wird:

"Und wieviel darf dieser Dienst kosten, den wir da leisten? Auch das klärte Franziskus: gar nichts nämlich. Sein drittes Wort in dieser Predigt: „gratuità“, zu deutsch klingt das etwas sperriger, „Uneigennützigkeit“. „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“, habe Jesus gemahnt. Der Weg des Dienstes sei „gratis“, schließlich hätten auch wir „das Heil umsonst empfangen“: „Keiner von uns hat sich das Heil gekauft, keiner von uns hat es sich verdient“, so der Papst.

„Es ist traurig, wenn wir Christen sehen, die dieses Wort Jesu vergessen: ‚ Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben’. Es ist traurig, wenn wir christliche Gemeinschaften sehen – Pfarreien, Orden, Bistümer –, die die Uneigennützigkeit vergessen. Denn dahinter steht die Täuschung, dass das Heil von den Reichtümern, von der menschlichen Macht her käme.“

Man dürfe seine Hoffnung nicht „in die Bequemlichkeit des Weges setzen oder in den Egoismus, die Dinge für sich selbst zu haben“, und erst recht nicht „in die Reichtümer oder in die kleinen weltlichen Sicherheiten“, mahnte Franziskus: „All das bricht in sich zusammen. Der Herr selbst lässt es zusammenbrechen!“

11. Juno 2015: http://de.radiovaticana.va/news/2015/06/11/papstmesse_all_das_bricht_in_sich_zusammen/1...

Nemo, denk doch bitte an das berühmte Gelassenheitsgebet, wonach man mit Dinge leben können sollte, die man nicht schnell, oder gar nicht, ändern kann (und damit auch nicht muss, denn: ụltra poÌ£sse nemo obligatur - Unmögliches zu leisten ist niemand verpflichtet, so ein alter Rechtssatz aus dem römischen Recht, der so auch im BGB § 275 Abs. 1 enthalten ist: "Der Anspruch auf Leistung ist ausgeschlossen, soweit diese für den Schuldner oder für jedermann unmöglich ist".*).

Wir sind eben alle nur kleine, verletzliche Wesen. Teil des großen Ganzen, und damit immerhin auch irgendwie das große Ganze. Aber vieles ausrichten können wir nicht. Wir können uns aber auf den Mangel konzentrieren, oder die Fülle. Und auf das, was wir verändern können.

Was auch immer passiert: Es wird immer einen Quell der Freude geben. Und sei es einfach der blaue Himmel; das angenehme Lächeln eines Menschen; Blumen, Bäume und Tiere, die uns erfreuen, die Hoffnung, Pläne, Möglichkeiten, die eigene Kraft, die eigene Möglichkeit andere und uns selbst zu erfreuen...

Wer es für möglich hält, dass unser Leben nicht mit dem Tode endet, der hat zudem eine etwas andere Perspektive...

Keiner kann alles wissen und alle kochen nur mit Wasser. Vermutlich gälte das auch für ETs, in dieser unserer Welt.

Viele freundliche Grüße

azur


*) https://de.wikipedia.org/wiki/Unm%C3%B6glichkeit_%28BGB%29

"Funktion und Regelungszusammenhang

Dass Unmögliches nicht verlangt werden kann (impossibilium nulla obligatio), erscheint zunächst als naturrechtliche Selbstverständlichkeit (rechtshindernde bzw. -vernichtende Einwendung). Wann eine Leistung unmöglich ist, richtet sich aber nach ihrem genauen Inhalt und kann daher nur im Zusammenhang mit diesen Regelungen entschieden werden:

Ob eine Leistung für einen Schuldner unmöglich ist, ist abhängig von der Leistungsschuld, insbesondere ob eine Stückschuld oder Gattungsschuld vorliegt." (da haben wir wieder diese... Und man kann eine schöne Vierfeldertafel basteln, mit anfänglicher oder nachträglicher sowie objektiver - jedermann - oder subjektiver Unmöglichkeit - nur der jeweilige Schuldner - ein insgesamt sehr hilfreiches Konstrukt)

siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Ultra_posse_nemo_obligatur
Dort wird der Grundsatz übersetzt mit: "Über das Können hinaus wird niemand verpflichtet" - und man sollte das auch nicht mit sich selbst machen. Damit lebt es sich besser und man ist friedlicher mit andren und der auch immer wieder schönen Welt.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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