Je planmässiger die Planwirtschafter vorgehen ...
Das Sparen führt also zwangsläufig zu ausbleibender Kostendeckung
(Einnahmen) ..
Kein Problem; diese Unternehmen verschwinden dann eben wieder von der
Bildfläche, es sei denn, der Staat interveniert notorisch und verhindert
diesen Prozess.Kein Problem? .. ja sicher, bei deinem Tunnelblick: Wenn mehr
Unternehmen verschwinden als es Neugründungen gibt, kommt es entweder
zur Rezession und/oder zur Monopolbildung (Machtkonzentration) auf den
Märkten, zu weniger Wettbewerb und zu sinkendem
Innovationsdruck/-bereitschaft in der Wirtschaft. Genau dieser Trend wird
von den Wi.verbänden seit Jahren gemeldet.
Der Tunnelblicker bist Du. Das ist in einem Markt immer so, dass dies zyklisch schwankt. Auf Phasen, in denen die Neugründungen überwiegen, folgen Phasen der Gegenbewegung. Dasselbe mit der Monopolbildung. Monopole werden träge und es folgt eine Phase, in der der Trend hin zu kleinen Unternehmen wieder Ueberhand nimmt. Nur wer die schumpetersche kreative Zerstörung durch notorische Intervention unterbindet (staatliche Planwirtschaft), trägt dazu bei, dass diese Zyklen ein exzessives Ausmass annehmen. Du traust Einzelfiguren halt Besseres zu als dem Schwarm. Das ist aber ein fataler Trugschluss, und deshalb agiert die wirtschaftspolitisch vom Schwarm dirigierte Schweiz in dieser Hinsicht auch wesentlich erfolgreicher als die zentralistisch regierten Feudalstaaten.
.. und nicht ausreichender Refinanzierung der Wirtschaftsleistung.
Jemand muss sich zusätzlich verschulden und einkaufen gehen, damit die
Wi.leistung auch nur auf gleichem Niveau aufrecht erhalten werden kann ...
Das Niveau der Wirtschaftsleistung steigt durch
Produktivitätssteigerung, auch bei stagnierender Relation
BIP/Gesamtverschuldung.... nicht aber bei konstant hoher positiver Sparwut (Konsum- &
Investitionsverzicht) der Konsumenten und der Unternehmen.
In liberalen Märkten ist die Sparwut nie konstant.
In diesem Fall
führt Produktivitätssteigerung nur zu mehr Arbeitslosigkeit und damit zu
weiter sinkender Kaufkraft in der Bevölkerung.
Ja, und? Danach kommt die Gegenbewegung. Selbst in zentralistisch gesteuerten Märkten kommt die Gegenbewegung; infolge Manipulation einfach später, dafür umso heftiger.
Oder frei nach Dürrenmatt: Je planmässiger die Planwirtschafter vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.
Beste Grüsse
Zara