Relation BIP/Verschuldung ist langfristig konstant

Zarathustra, Montag, 01.06.2015, 13:10 (vor 3881 Tagen) @ Beo23908 Views

Ich habe doch geschrieben .. und zwar wörtlich:
Das nominale BIP ist die Quelle aller Einkommen. Ohne BIP, keine

Einkommen.[/b]

Kannst Du nicht lesen?

Habe ich sehr wohl gelesen. Finde ich auch super, dass das BIP schon von

vornherein da ist und es dafür auch kein Geld braucht. Das eröffnet ganz
neue Perspektiven!

Ich habe doch ebenfalls wörtlich geschrieben:

Das BIP und damit auch alle Einkommen (aus Erwerbstätigkeit)

müssen von der produzierenden Realwirtschaft vorfinanziert werden[/b].
Wird ein Teil der Einkommen gespart, entstehen der Realwirtschaft
Einnahmeausfälle ...

Es sind also Einkommen da, ohne dass Geld da sein muss (sprich: gehortet wird).

und weiter:

Das Sparen führt also zwangsläufig zu ausbleibender Kostendeckung

Kein Problem; diese Unternehmen verschwinden dann eben wieder von der Bildfläche, es sei denn, der Staat interveniert notorisch und verhindert diesen Prozess.

(Einnahmen) und nicht ausreichender Refinanzierung der Wirtschaftsleistung.
Jemand muss sich zusätzlich verschulden und einkaufen gehen, damit die
Wi.leistung auch nur auf gleichem Niveau aufrecht erhalten werden kann ...

Das Niveau der Wirtschaftsleistung steigt durch Produktivitätssteigerung, auch bei stagnierender Relation BIP/Gesamtverschuldung.

Sag mal, bist Du überhaupt in der Lage, meine Beiträge aufmerksam zur
Kenntnis zu nehmen? Oder bist Du damit überfordert?

Ueberfordert.

Habe ich geschrieben, dass die Einkommen "ohne zu arbeiten" gesichert

sein und zudem gleich hoch sein müssen oder sollen? Nein.

Nein, hast Du nicht geschrieben. Aber wenn das BIP schon vor dem Geld da

sein soll (Fiat BIP), dann soll es ruhig auch schon vor der Arbeit da
sein.

Wie wurde das BIP im Jahr 1948 vorfinanziert?

Aus dem Kapital, das noch vorhanden war und beliehen wurde.

Auch das weitere
BIP-Wachstum bzw. die wachsende Güternachfrage wurde weitgehend durch die
wachsende Staatsverschuldung vorfinanziert .. bei wachsendem privaten
Spar-/Geldvermögen (auch der Unternehmer!).
Die produzierenden Unternehmen investieren fast nur ihre Renditen (bei
eher gleichbleibender Kreditaufnahme), um "Rendite aus Rendite" zu
erwirtschaften .. ein weiterer schwerer Systemfehler! Ich habe es hier
schon mehrmals erklärt.

Dass der Kollektivismus – egal in welcher Ausprägung – ein Systemfehler ist, ist mir bekannt.

Für irgend etwas hat man heutzutage schliesslich Maschinen, Computer

und Roboter.

Alles! muss mit Krediten vorfinanziert werden.

Also Geld. Ein Kreditsystem ohne spiegelbildlich gehortetes und umlaufendes Geld, ist nichts praktikables.

Die weitere Re'Finanzierung
(auch der Abschreibungen, der Arbeitskraft etc.) muss durch Verkauferlöse
(Einnahmen/Einkommen, Steuereinnahmen) erfolgen .. während die systemische
Gesamtverschuldung mindestens aufrecht erhalten werden muss. Auch das habe
ich hier schon zigmal erläutert.

Bei chronisch positiver Netto-Sparquote geht das nicht lange. No way!

Die ist langfristig immer chronisch positiv. Was sich über die Produktivitätssteigerung hinaus ansammelt, wird halt von Zeit zu Zeit ausgebucht und damit ist auch die Relation BIP/Verschuldung langfristig konstant. Je interventionistischer der Staat sich hier betätigt, desto grösser sind die vorübergehenden Exzesse bei dieser Relation.


Mit Gruß, Beo2

Grüsse, Zara


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