20. Tag - Befindlichkeiten
Ich komme immer wieder mal mit den Tagen durcheinander, aber heute ist der 20. Tag. Die letzte Woche fällt mir das Programm schwer, muß ich gestehen. Nicht dass ich Hunger hätte, aber ich befinde mich in einem merkwürdigen Zwiespalt von Gefühlen. Einerseits signalisiert mir mein Körper, dass dies ganz großartig sei und dass er sich bereits regeneriert habe, andererseits fühle ich mich doch erheblich geschwächt. Ohne die ausgekochte Gemüsebrühe, die ich noch mit Brühwürfeln anreichere und ohne die Säfte könnte ich das dieses Mal nicht durchführen. Oh ja, die 2 Teelöffel Honig nicht zu vergessen.
Mein Colesterinspiegel dürfte sich erheblich gesenkt haben. Die Allergien sind weg. Das Gefühl des allgemeinen Unwohlseins ist weg.
Insofern ist diese Kur sicherlich erfolgreich gewesen. Aufgrund der doch immer wieder auftauchenden Schwächezustände überlege ich, ab morgen mit der Aufbaunahrung zu beginnen, weil ich Arbeit zu erledigen habe, bei der ich mich sehr konzentrieren muß.
Eiweißmangel! Mit ziemlicher Sicherheit!
In the meantime.... habe ich mich damit beschäftigt, dass ich meine Ernährung etwas ziviler gestalten muß. Da ich keine Energie habe zu kochen, wenn ich arbeite (ich stelle etwas auf und vergesse es dann.... mit den entsprechenden Folgen) ein Problem. Inzwischen gibt es aber wahre Wunderwerke der Küchentechnik. Und einige sollen bereits darunter sein, die fast alles alleine machen.
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Ich erwarte also demnächst einen sogenannten Slow Cooker (Einstiegsmodell, wir wollen es ja nicht übertreiben) und einen Multi Cooker. Dem Slow Cooker soll man einfach die Nahrung hinzufügen und ihn dann stundenlang sich selbst überlassen. Irgendwann ist er fertig und es soll sehr schmackhaft sein. Der Multicooker macht so ziemlich alles (außer schneiden). Er soll mich vom Reiskochen erlösen, wobei ich die Hoffnung habe, endlich mal wieder Naturreis essen zu können, weil ich ihn nicht beobachten muß. Nun er dämpft auch. Offensichtlich kann man das Dämpfgut einfach über den Reis hängen. Zur Not backt er auch, aber da wird er an meinen Panasonic Brotbackautomaten wohl nicht herankommen. - Die Beschäftigung mit Nahrung war sehr ersprießlich und die Vorstellung, nun doch irgendwann zu regelmäßigen Mittagessen zu kommen, weil der Kocher das macht, sind auch nicht schlecht. Mal schauen, was daraus wird.
Inzwischen habe ich mich ein wenig in die Theorie des Slow Cookings eingelesen und werde mir demnächst erste Rezeptsammlungen auf den Kindle/Computer laden.
Das Ganze kommt wohl aus den USA, wo es sehr verbreitet ist. Es hilft den tagsüber arbeitenden Hausfrauen, trotz Job am Abend ein vernünftiges Essen für die Familie auf dem Tisch zu haben. - Vielleicht hilft es ja auch mir Banause. - Fleisch soll einfach hervorrangend werden mit dem Slow Cooker.
Sobald ich mehr weiß, schreibe ich darüber.
Jetzt schau ich mal, wieweit ich mich konzentrieren kann, oder ob ich die Kur abbrechen muß, um diese spezielle, ungeliebte Arbeit abwickeln zu können.
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