Moringa und Heilpflanzen
Links: http://www.moringa.de/ und
http://www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/moringa-oleifera-anwenungen-und-wirkungen...
Zu Moringa:
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Danke,
das ist sehr interessant. Ich habe mir die beiden Links kopiert und werde
darauf zurück kommen. Mich würde interessieren, ob der Baum auch hier in
Deutschland wächst. Kann man ihn hier anpflanzen und wo bekommt man die
Sprößlinge oder die kleinen Bäume.
Moringa als Wunderbaum hätte mich auch interessiert; ich hatte schon einen fehlgeschlagenen Anbauversuch. Leider ist er sehr wärmebedürftig und offensichtlich nicht für unser Klima geeignet. Und ausschließlich im Zimmer gehaltene Exemplare: Ob die wohl noch so gesund sind?
Warum also nicht lieber wieder auf altbewährte, heimische Heil/ Nutzpflanzen zurückgreifen?
Der absolute Spitzenreiter ist sicher Brennnessel. Sie hat sehr viele sehr nützliche Mineralien, Vitamine und einen Eiweißwert, der deutlich über den der meisten Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) liegt. Auf die Trockensubstanz umgerechnet sind das etwa 30 Prozent Eiweiß. Soja liegt in absoluten Zahlen zwar darüber mit, je nach Sorte, zwischen 35 und etwa 43 Prozent aber die Wertigkeit bei Soja ist deutlich schlechter. (Und ich kann gar nicht verstehen, dass Soja so beliebt ist bei Vegetariern und Veganern.)
Die Biologische Wertigkeit bringt zum Ausdruck, wie effizient der Körper mit den aus dieser Pflanze/ dem Nahrungsmittel zur Verfügung gestellten Proteinen umgehen kann; wie vollständig essentielle Aminosäuren mit denen des Menschen übereinstimmen. Bei Brennnessel sind es ca. 80 Prozent, bei Soja nur so ca. 45. Referenzwert ist Hühnereiweiß mit 100 (und es gibt nur Weniges, was darüber liegt). Brennnessel lässt sich als Gemüse verwenden, als Tee und auch in Smoothies (und sind hervorragendes Kükenfutter und Hasenfutter
).
Weitere empfehlenswerte Wildpflanzen: Löwenzahn (Salat im Frühjahr), Spitzwegerich (Wildpflanzen-spinatersatz; Hustentee); Giersch -junge Blätter (!) (Petersilienersatz und Salat im Frühjahr, Wildpflanzen-spinat), Schafgarbe (2-3 Blatt in Gemüsesuppen wie Petersilie nach dem Kochen, die Blüten getrocknet als Tee gegen Gallenkoliken; sie enthält mehr antientzündliche Stoffe als Kamille), Mädesüß (Tee als Antientzündliches/ Schmerzmittel bei Gelenkproblemen) usw.
schöne Grüße
--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg