Bingo!
Die Dame (bzw. Regie) hätte einfach zur Hinterfragung auffordern müssen,
hätte ihren aufklärerischen Drang (*hüstel!*) dazu nutzen sollen, dem
Zuschauer die Tür für Hinterfragungen des Holocausts zu öffnen. Doch das
ganze Interview läuft auf das exakte Gegenteil hinaus. "Endlich hat mal
wer was zum Holocaust gesagt, etwas was man nicht andauernd hört! Habt ihr
das mit Nepal gehört?! Wir Deutschen sind jetzt dahin unterwegs!
Müller-Wohlfahrt auch dabei?"
Das Interview hätte nach der Stelle, wo gesagt wird, dass es keine Antworten gab, beendet werden können.
Die Verniedlichungen der Frau (dicke Suppe mit kurz gegartem Gemüse für die Häftlinge) finde ich ziemlich peinlich.