Quatsch, sie umgeht die Hinterfragung und springt gleich zur alles zersetzenden Verschwörung über! That's it
Hallo re-aktionär,
Ich denke nicht, dass der durchschnittliche TV Konsument so analytisch
vorgeht.
Weshalb es so einfach funktioniert. Man muss berücksichtigen, dass für Frau Haverbeck die fehlende Antwort zur Antwort für ein sehr komplexes, geschichtliches Ereignis geworden ist. Für den Zuschauer sind bereits deshalb keine weiteren Fragen notwendig, denn Frau Haverbeck hat ja bereits Antworten anzubieten, die bei genaurer Betrachtung keine sind. Sie müsste vielmehr Fragen anbieten, zu Hinterfragungen auffordern. Doch das tut sie nicht, sie liefert fertige Verschwörungstheorien (Alles eine Lüge!).
Er bekommt einen Gedanken zum Fressen vorgesetzt und akzeptiert
das gesagte, je nach Kontext.
Ja, in diesem Fall akzeptiert er, dass die Frau sehr bemerkenswert daher redet und die Antworten logisch klingen.
Was als wahr und was falsch angenommen wird, bestimmt in der Regel nicht
der Inhalt sondern der Kontext, die Art der Präsentation.
Was ist für dich an den Aussagen der Ursula Haverbeck wahr, was ist falsch? Ist ihre Aussage, dass der Holocaust eine Lüge war, bereits aufgrund der ihr fehlenden Antworten auf ihre an den Zentralrat gerichteten Fragen, wahr? Oder ist das ganze eine die Antwort suggerierende Überschattung, eine Abkehr von interessanten Hinterfragungen bzw. das "so tun als ob" es einen solchen Prozess des Hinterfragens bereits öffentlich gegeben hat!? Geich der erste Satz hat die Antwort parat. Sie hätte aufschreien müssen, fordern müssen, dass der Zuschauer Hinterfragungen wagt, statt sich bereits mit einem solchen Urteil (Alles ist eine Lüge!) zufrieden zu geben.
Die von Dir angenommene Manipulation wäre m.M. bei weitem zu subtil um zu
funktionieren. Deine Kritik der Inhalte ist akademisch, analytisch. Der
Zuseher ist es nicht.
Manipulation ist immer subtil. Das Interview von solchen subtilen Botschaften ertränkt.
Ich bleibe dabei - Da will jemand revisionistische Ideen pushen.
Ich weiß, dass es schwer fällt, den Aufschreinenden bzw. die Aufschreiende Dame als ein Instrument der Totschweigenden zu erkennen. Weshalb Totschweigende? Weil dies die Frage impliziert, was denn da tot geschwiegen werden könnte! Wo genau ist der Widerspruch in diesem Interview? Richtig, er wurde konstruiert: Keine Antwort vom Zentralrat! Wagst du es etwa, dich in deinem persönlichen Umfeld auf diese Frau zu stützen, die jegliche Hinterfragung dadurch beendet, dass ihr keine Antworten geliefert wurden, sie als Konsequenz deshalb zum Fazit kommt, dass der Holocaust insgesamt eine Lüge war? Wie einfach hätten wir es denn gerne?! Einfach oder doppelt belegt? Oder gar nicht?!
Wer und
warum, das weiss ich nicht. An einen Arbeitsunfall kann ich nicht glauben.
Das Interview ist auch kein Unfall, keine ans Licht gerückte Hinterfragung des Holocaust, sondern das exakte Gegenteil: Verschwörung durch und durch!
Herzlichst,
Ashitaka
--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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