Die unendliche Geschichte

Rybezahl, Donnerstag, 09.04.2015, 21:49 (vor 3933 Tagen) @ Mephistopheles3536 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.04.2015, 22:27

NEIN, das ist nicht so, sondern die ZBen müssen sich am Markt
orientieren. Würden sie den Basiszinssatz zu niedrig ansetzen, würden die
Nachfrage nach Krediten geradezu expoldieren. Bemerkst du was davon?

Aber die Geschäftsbanken müssen diese Kredite ja auch an Nichtbanken verticken. Sollten nun weniger Nichtbanken Kredite nachfragen, bleiben die Geschäftsbanken darauf hocken und müssen es an anderen Orten verticken (z.B. Börse, Staat). Dass man nun bei diesen billigen Zinssätzen der Zentralbanken keinen Kreditsturm bei den Nichtbanken feststellen kann, ist eine traurige Beobachtung.

Das Geld verschwindet also in Phantasien, wo die kindliche Kaiserin (Merkel) erschrocken feststellen muss, dass Phantasien Stück für Stück im "Nichts" verschwindet!

Eine
Inflation wäre die Folge.

Beziehst du dich auf Buchgeld? = IST die Folge!
Beziehst du dich auf Scheine? = Man kann die Druckerpresse abstellen und Bargeld verbieten. Ändert sich zwar nichts, aber man spart sich die anschließende Verbrennung der unnötig gewordenen Scheine.

Druckt man die Scheine schneller, als das Wachstum es hergibt, sind die Scheine inflationär. Druckt man langsamer, sind die Scheine deflationär.
Man muss die Scheine im Verhältnis zum Buchgeld sehen.

(So wie es der damalige FED-Präsident
Paul Volcker bewusst
gemacht hat, um die Inflation zu brechen), dann würde die Nachfrage nach
Krediten einbrechen.

Ja, absolut, das sehe ich auch so.


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