Und wieder die Mär des längst widerlegten gütigen schwerreichen Gönner der Gesellschaft

Fussgänger, Donnerstag, 09.04.2015, 17:18 (vor 3931 Tagen) @ Dieter3421 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.04.2015, 17:24

Können und Risikobereitschaft führt zu Reichtum, auch in Verbindung

mit

Glück, zuweilen auch Bösartigkeit, Gewaltbereitschaft und Unmoral

oder

alles in Kombination, aber niemals der Zins.


Oder Geburt. Aber ich neide es nur Niemand. Und dem muss man nichts
neiden. [[freude]]


Hallo,
Reichtum vererbt oder geschenkt zu bekommen kann bei risikoloser Anlage
ein finanziell unbeschwertes Leben bringen, aber das reicht nicht aus um
diesen Reichtum zu mehren.

Falsch. Einigermassen grosser, geerbter Reichtum und ich kann eben beides tun: sicher leben, da Häuser mit grossem Umschwung etc. abbezahlt sind, ggf. Wohnhäuser Dauereinkünfte bereiten, etc., und gleichzeitig genügend Vermögen vorhanden ist, um es unterschiedlich riskant (=potentiell sehr gewinnbringend) anzulegen.

Reichtum schafft nicht automatisch noch mehr
Reichtum, dafür sind andere Komponenten verantwortlich und fehlen diese,
geht auch der Reichtum verloren.

Aber ohne Vermögen wird's sehr schwierig. I.a.R. geht die Wahrscheinlichkeit, aus armem Haus stammend, gegen Null.

Verschiedenste hauptsächlich persönliche Eigenschaften sind die
Voraussetzung für Reichtum

Ja: die persönliche Voraussetzung der Geburt in ein reiches Umfeld.

und solange diese Eigenschaften wirken, solange
kann die Reichtumspumpe fördern, wobei zweifelsohne ein gutes Erbe
(einschl. Genen und Erziehung) förderlich ist.

Siehe oben. Mit der Reihenfolge bin ich nicht einverstanden.

Niemand beklagt sich darüber, daß wir nur so wenige Weltmeister haben,
wo doch Milliarden von Menschen Sport treiben, wieso haben die nicht alle
den gleichen Titel. Aber bei der finanziellen Ausstattung des einen oder
anderen beklagt man sich, weil es nur so wenige sind. - beklagenswerte
Unfairness gibt es in allen Bereichen, sei es im Sport, der Kunst, der
Wirtschaft - ja im Leben allgemein, das kann folglich nicht der Grund sein,
wieso man zwischen Reichtumsverteilung und sportlicher Ehre-Verteilung
differenziert.

(Ausdruck gelöscht vom Moderator)
Nur weil es überall ungerecht zu und her gehen _kann_, heisst das nicht, dass man es überall hin nehmen muss. Und dort, wo's dazu führt, dass ich Zinssklave (sic!) werde, werde ich mich doch wohl darüber beklagen und an einer Veränderung arbeiten dürfen. Und mit mir alle anderen.

Die interessantere Frage ist doch, wozu wird der Reichtum in dem einen
oder anderen Fall eingesetzt?

Das ist mir komplett wurst. Ich will nicht von des Adels Gnaden abhängen.

oder wird er vielleicht in dem einen oder
anderen Fall sogar sinnvoller eingesetzt als es die Sammelstelle Staat
vermag?

Wenn es in einem oder zwei Fällen so wäre, dann gäbe es immer noch z. B. 998 andere, wo es eben nicht so ist. Oder auch 9998 oder was weiss ich. Dass die Reichen das Geld für die Allgemeinheit ausgeben, halte ich im wesentlichen für eine frohe Hoffnung.

Dann wäre es geradezu lobenswert, wenn die Ungleichgewichte
zunähmen.

Nein.

- nur mal doof dahergefragt!

Da mag ich nun nicht widersprechen. ;)


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