Geburt reicht nicht, hilft aber
Können und Risikobereitschaft führt zu Reichtum, auch in Verbindung
mit
Glück, zuweilen auch Bösartigkeit, Gewaltbereitschaft und Unmoral
oder
alles in Kombination, aber niemals der Zins.
Oder Geburt. Aber ich neide es nur Niemand. Und dem muss man nichts
neiden.
Hallo,
Reichtum vererbt oder geschenkt zu bekommen kann bei risikoloser Anlage ein finanziell unbeschwertes Leben bringen, aber das reicht nicht aus um diesen Reichtum zu mehren. Reichtum schafft nicht automatisch noch mehr Reichtum, dafür sind andere Komponenten verantwortlich und fehlen diese, geht auch der Reichtum verloren.
Verschiedenste hauptsächlich persönliche Eigenschaften sind die Voraussetzung für Reichtum und solange diese Eigenschaften wirken, solange kann die Reichtumspumpe fördern, wobei zweifelsohne ein gutes Erbe (einschl. Genen und Erziehung) förderlich ist.
Niemand beklagt sich darüber, daß wir nur so wenige Weltmeister haben, wo doch Milliarden von Menschen Sport treiben, wieso haben die nicht alle den gleichen Titel. Aber bei der finanziellen Ausstattung des einen oder anderen beklagt man sich, weil es nur so wenige sind. - beklagenswerte Unfairness gibt es in allen Bereichen, sei es im Sport, der Kunst, der Wirtschaft - ja im Leben allgemein, das kann folglich nicht der Grund sein, wieso man zwischen Reichtumsverteilung und sportlicher Ehre-Verteilung differenziert.
Die interessantere Frage ist doch, wozu wird der Reichtum in dem einen oder anderen Fall eingesetzt? oder wird er vielleicht in dem einen oder anderen Fall sogar sinnvoller eingesetzt als es die Sammelstelle Staat vermag? Dann wäre es geradezu lobenswert, wenn die Ungleichgewichte zunähmen. - nur mal doof dahergefragt!
Gruß Dieter
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