Danke für den ellenlangen Text!

Waldläufer, Mittwoch, 12.10.2016, 11:55 (vor 3423 Tagen) @ Nordlicht5980 Views

Hallo, ich habe den Text mittlerweile schon ein paar mal gelesen, immer unter einem anderem Aspekt.

ja, es ist richtig, daß Antibiotika Borreliose heilen können, wenn sie
rechtzeitig gegeben werden. Bei mir waren 4 - 5 Monate seit der Infektion
vergangen, eine viel zu lange Zeit, aber damals wußte ich das nicht.

Egal wie, trotzdem ist Antibiotika das, was wirklich Leben rettet!

Viel Knoblauch essen mag einen positiven Einfluß haben; um einen
therapeutischen Effekt zu erzielen, müßte man mehrere Knollen pro Tag
essen - nach meinen damaligen Recherchen. Einen Versuch mit
Knoblauchkapseln würde ich an Stelle Deines Familienangehörigen unbedingt
machen.

Knoblauch essen wir viel, ich habe ähnliches auch über Meerrettich gelesen.

Pflanzen der Artemisia-Familie sind antibakteriell, werden immer wieder
bei B. und Malaria empfohlen. Dazu gehört z.B. auch Wermut. Hab ich auch
versucht, als Tinktur, selbst angesetzt, auch gekaufte. Hat nicht geholfen.

Ja, haben Sie da nur Wermut verwendet oder auch A. annua (Wirkstoff Artemisinin), weil der ja eigentlich das Malaria Mittel ist (Wasserstoffperoxid-Reaktion) ... das würde mich sehr interessieren. Das wäre evtl. eine Option.

Therapeutika für Malaria richten bei B. nichts aus, nach meiner Erfahrung,
dann schon eher Mittel gegen Syphillis.

Da wäre noch Quensyl eine Möglichkeit. Da habe ich einen Erfahrungsbericht gelesen, der positiv war.

B. gehört zur gleichen Familie wie S., das wurde - glaube ich - schon hier > erwähnt. Ich denke aber, daß
Artemisia zu schwach ist. Wenn man sich scheut, Wasserstoffperoxid
einzunehmen, kann man ihn auf die Haut sprühen oder im Wasser in der
Badewanne einwirken lassen.


Das müsste dann der Wirkstoff Artemisinin sein und nicht Absinthin (Wermut).

> Zu den Herzproblemen:

Hab ich fast seit Beginn der Infektion, hatte auch einen anaphylaktischen
Schock. Ist nicht schön. Wenn die Ernährung gut, also natürlich ist (d.
h., unter weitestgehender Vermeidung von industriell verarbeiteten
Nahrungsmitteln), seid Ihr schon mal recht weit vorne. Aber dann wundert
mich das hohe Körpergewicht des Betroffenen.

Er ist auch über 2 m groß, da relativiert sich das.

Meiner Ansicht nach kann man
sich bei einer natürlichen Ernährung kein Übergewicht anfuttern.

Einsparungen gäbe es schon. (Bier und Schokolade)

Ich bin dem Industrie-Brot gegenüber sehr skeptisch. Es gibt an die 100
Backzutaten, die nicht deklarierungspflichtig sind. Denke, daß sich neben
dem schlechten Weizen sehr viele Dinge im Brot tummeln, die auf den
Sondermüll, aber nicht in den menschlichen Körper gehören. (Beziehe ich
auch auf Brot aus Bioläden.) Ich backe seit 1 1/2 Jahren unser
Sauerteig-Brot selbst.

Wir essen noch "richtiges" , ausschließlich.

Kennen Sie folgendes Buch: Food-Design: Panschen erlaubt....Leseprobe: http://www.kopp-verlag.de/websale8/?Ctx=%257bver%252f8%252fver%257d%257bst%252f40d%252f...


Das Buch ist wirklich hammerhart. Ich hatte im Gelben schon mal einen Link gepostet, ich weiß nicht, ob das wen interessiert.

Ich bin auch vorwärts und rückwärts von Ärzten untersucht worden,
"organisch alles in Ordnung". Einer sagte mir nach einer Herzuntersuchung
zum Abschied: "Bleiben Sie gesund", während ich mich kaum auf den Beinen
halten konnte.

Unterstützung für das Herz:
Wie ich schon schrieb, Natriumhydrogencarbonat.

Ganz ehrlich, ich habe, quasi als Vorkoster, das mal probiert. Mir wird schlecht davon und ich bekomme Sodbrennen. (Ich weiß, normal sollte es dagegen helfen.)

Cannabis sativa, ebenfalls als homöopathisches Mittel in der Apotheke,
auch zur Unterstützung für das Herz. Warum für dieses Mittel Cannabis
aus der Sativa-Gruppe genommen wurde, ist mir nicht klar, weil die Pflanzen
aus der Indica-Gruppe eine stärkere Heilwirkung haben. Medizinisches
Cannabis-Öl wird aus letzterer Pflanzengruppe gewonnen. Aber da kommt das
bundesdeutsche Volk ja nicht ran.

Ich glaube, C. sativa ist der lat. Name für die Gattung mit 2 (oder 3) Arten oder Unterarten (?), eher Unterarten, denn sogar C. ruderalis ist wohl einkreuzbar mit fortpflanzungsfähigen Nachkommen.

Du schreibst, daß Dein Angehöriger Blutverdünner einnimmt, die u. U.
mit anderen Medikamenten kollidieren können. Ich vermute, es handelt sich
um allopathische Blutverdünner. Meinen Recherchen zufolge ist der
Wirkstoff in solchen Medikamenten Rattengift.

Nein. Xarelto. Was mir große Bauchschmerzen bereitet, dafür gibt es keinen Antidot. Und nach meinen Recherchen erhöht des Mittel eher die Mortalität...

Natürliche Alternativen sind
z.B. OPC, Bromelain und Roßkastanientinktur. Letztere kann man nicht
kaufen (soweit ich weiß), man muß sie selbst herstellen. Noch gibt es
keine Kastanien, und eine Tinktur muß 6 Wochen stehen. Ich kann Dir etwas
von meiner fertigen Tinktur abfüllen und/oder getrocknete, zerkleinerte
Roßkastanien zuschicken. Übrigens: MMS wirkt auch blutverdünnend.

Da habe ich Bedenken, ganz ehrlich, diesen Ratschlag zu geben. Kastanien enthalten Saponine (gehen auch zum Wäsche waschen). Schadet das nicht mehr, als dass es nützt? Und MMS? Trau ich nicht... ich würde sowas eher selber probieren, als es unprobiert jemandem zu empfehlen.

Habt Ihr schon Frequenztherapie ausprobiert? Ich habe den Diamond Shield
Zapper,
wurde von A. Baklayan entworfen, der auch einige Bücher zu Parasiten
geschrieben hat. Hilft meiner Erfahrung nach, wenn es einem ganz besonders
dreckig geht.

Nein, da habe ich auch Vorurteile. Wie teuer wäre der Spaß und kann man das irgendwo ausprobieren? Probieren geht über studieren....aber ich bin zu 99 Prozent sehr skeptisch.

Meisterwurz wurde hier erwähnt, habe eine Tinktur im Schrank stehen, habe
sie aber nicht wirklich ausprobiert, weil ich nicht glaube, daß ein
einziges Mittel in der Lage ist, das Ungeziefer zu vertreiben.

Das steht auf meiner Liste ganz oben! Werde ich wohl bestellen.

Mit Meerrettich versuchen es auch einige, schon zum Frühstück dick auf
das Butterbrot gestrichen. Habe ich übersprungen.

Haben wir im Garten und essen ihn auch so wie etwa Senf zu Wurstbrot, Fleisch und so (natürlich auch zu Fisch) Rezept: 2 walnussgroße Stücken (fein gerieben), 1 saurer, großer Apfel (Boskop-auch gerieben), so nach Geschmack ein halber Becher Sahne, nach Geschmack eine Prise Zucker und auch wenig Salz.

Beim Mittelalter-Rezept mit Ochsengalle haben mich die
Beschaffungsprobleme abgehalten: Wie komme ich an einen Wein irgendwo aus
England von irgendeinem bestimmten Hang, und wo nehme ich Ochsengalle her?

Geht statt Ochsengalle Ziegengalle? [[hae]] [[smile]] ....glaube ich auch net so recht...

Es gibt eine ganze Menge Anhänger der Vitamin-C-Salz-Therapie. Habe ich
damals ein paar Wochen lang ausprobiert. Soll wohl Erfolge bringen, den
Berichten nach. Aber: Das Vitamin C wird hochdosiert in Form von
Ascorbinsäure eingenommen. Ascorbinsäure ist schädlich. Und mit
natürlichen Rohstoffen, wie z. B. Acerola-Kirschpulver, kommt man nicht
auf die erforderliche Dosierung.
http://borreliose-abhilfe.de/

Ich denke das ist gar nix.

Lärchenharz: Habe von einer Betroffenen gelesen, daß sie sich mit einer
Lärchenharztinktur (muß man auch selbst herstellen) geheilt hat.
Einzelheiten des Krankheitsverlaufes wurden aber nicht genannt. Auch dieser
Versuch ging bei mir ins Leere. Aber man kann mit Lärchenharz eine gute
Salbe herstellen. Einige Bekannte, die meine Salbe ausprobiert hatten,
bezeichnen sie als Wundersalbe (sowohl für innere Schäden als auch bei
Hautverletzungen).


Das habe ich auch noch nie gehört...da muss ich mal nachschlagen.

Waffenöl einer bekannten Firma einnehmen, es handelt sich hier um
medizinisches Weißöl. Schmeckt gar nicht so schlecht, wie man vermuten
würde, hat aber nichts gebracht.

Heilung mit Petroleum. Den Versuch habe ich übersprungen, die
Einnahmemodalitäten waren nicht in meinem Sinne (Abstände zum Essen und
zu Getränken).

Mineralöle jedwederlei Machart würde ich nie probieren oder empfehlen. Da sind im 2. WK viele dran gestorben. Das Zeug ist Gift!

Stevia-Tinktur eine halbe Stunde vor Einnahme von AB soll Biofilme
auflösen können.

Das schadet nicht, werden wir probieren...er hat eine zeit lang Steviaprodukte verwendet...ich weiß nicht mehr, ob er da gleichzeitig Antibiotika dazu gegessen hat, sonst würde das keinen Sinn machen (?)...Was ich noch vor kurzem gelesen habe: Ahornsirup gegen Biofilme- im Labor erfolgreich

Dimethylsulfoxid - DMSO - ist als solches sich ein Heilmittel, wird
darüberhinaus als Wirkverstärker für andere Mittel verwendet.


Viele Informationen zu B. finden sich bei
http://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/


Zum Thema Nahrungsergänzung:
Ist ein sehr weites Feld. Wichtig bei B. sind Magnesium, Zink, der ganze
Vitamin B-Komplex und Vitamin D3: Es wird vielfach die Meinung vertreten,
daß ein D3-Wert von 50 - 80 ng/l gut sei. Mag für Gesunde ausreichen
(aber wer ist heutzutage schon gesund?), für Nicht-Gesunde ist er in
meinen Augen viel zu niedrig, sollte bei 150 liegen. HP Lorenz Geßwein,
der sich ausführlich mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS)
befaßt hat, strebt bei CFS-Patienten einen Wert von 180 - 230 ng/l an.
(Lorenz Geßwein: Wieder neue Kraft, Hochheim 2012). Das chron.
Erschöpfungssyndrom tritt häufig in Folge der B. auf, wird als solches
aber oftmals gar nicht diagnostiziert.
D3 immer zusammen mit K2 geben.

Das sind Eingriffe in den Calziumstoffwechsel, damit spielt man besser auch nicht...wegen Verkalkung, Infarkten. Er isst D3 aber nur in Maßen.

Noch ein Wort zur Photonen-Therapie:
Habe ich auch durchlaufen, außer tiefen Löchern im Geldbeutel und
weiterem massiven physischen Abstieg hat es nichts gebracht. Abstieg, weil
die Heilpraktikerin mich ein Jahr lang mit Beschwichtigungen hingehalten
hat, es sei alles in Ordnung, mein desolater Zustand ließe sich so und so
erklären, ich möge doch noch dieses Nahrungsergänzungsmittelchen und
jenes nehmen, zu beziehen über sie (klar, kriegt ja bei jeder
"Verschreibung" Prozente). Tja, damals hatte ich noch keine Orientierung.


Da wäre ich von Hause aus schon sehr skeptisch!

In Bezug auf MMS haben viele Menschen Vorurteile. Wenn man täglich dem
Verrecken ins Auge sieht, Hilfe von außen nicht zu erwarten ist und alle
anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, verschwinden solche Vorurteile
wie Tautropfen in der Morgensonne.
MMS kann man nicht mal einfach so hopplahopp nehmen, man muß sich
darüber belesen und damit befassen, was die Kritiker offenbar selten tun.
Zwei Bücher zum Thema:
Dr. med. Antje Oswald: Das MMS-Handbuch. Gesundheit in eigener
Verantwortung. Schnaittach, 2013 (man lese und staune: eine Ärztin)
Dr. Andreas Ludwig Kalcker: CDS / MMS Heilung ist möglich. Nijmegen 2014

Da gab es schon viele Beiträge dazu. Hat es denn geholfen?

Ärztlicherseits wird vielfach die Wanderröte als Kriterium einer
Infektion herangezogen. Ich hatte bei keinem der vielen Zeckenstiche eine
Wanderröte.


Nein, er auch nicht.

Hier wurde Metronidazol erwähnt. Meinen Recherchen zufolge war dieses
Mittel im Rattenversuch krebserregend.

Das hatte ich genauso gelesen. Wie ist das Mit Tinidazol?
Empfehlenswert oder nicht? Ich glaube in Frankreich gibt es das, oder nicht? Warum wurde das aus dem Verkehr gezogen?

Es wird immer wieder die Frage aufgeworfen, warum erwischt es den einen
und den anderen nicht, den einen schlimmer, der andere kommt glimpflich
davon. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß die Ursache hierfür am
Immunsystem liegt, und zwar einerseits genetisch gesehen, der eine hat von
vornherein eine stärkere Abwehr als der andere, zum anderen am
Gesamtzustand des Betroffenen zum Zeitpunkt der Infektion. Zum dritten
tarnen die B. sich, sodaß Immunzellen sie nicht unbedingt erkennen. Hinzu
kommt noch die Sortenvielfalt, mit der der Betroffene infiziert wurde. Bei
mir waren es gleich 5 Sorten.

Da würde mich wahnsinnig sehr interessieren, wie das getestet wurde!!!

B. hat es wohl schon immer gegeben, ob die Symptome früher so schlimm
waren wie heute, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise wurde ein
Siechtum nicht einer Borreliose zugeordnet. Oder aber die Symptome sind
heute heftiger, weil es sich bei den heutigen B. um eine Biowaffe (wie hier
auch schon erwähnt wurde) handelt, nämlich eine Kreuzung von Borrelien
mit dem Herpes-Virus.

Ich glaube, das ist mehr Verschwörungstheorie.

Aber, in den weiter unten von mir erwähnten Zacharias Büchern sind z.B. solche Dinge erwähnt: In Psychiatrien sind eine weit über dem Durchschnitt liegende Anzahl der Patienten Borreliose positiv. Das gleiche gilt analog für Rheuma, für MS, für ASR usw. Ich mag gar nicht darüber nachdenken.

Ach ja, was Konstantin kürzlich auch schon erwähnte, mal in sich gehen,
vielleicht ist die Seele mit dunklen Schleiern verhangen.

[[smile]]


Übrigens, der neueste Stand: Der behandelnde Arzt möchte eine Rückenmarkbiopsie machen, sonst kein Antibiotika (!!!!). Er meinte, das würde die Krankenkassen sonst so belasten, wenn die Ursache der Beschwerden eine andere wäre. (Dafür wollte er die Medikamente fast verdoppeln, die den Blutdruck senken.) Haben wir abgelehnt, denn das ist so als würde man einem Mann empfehlen, einen Schwangerschaftstest zu machen, weil sein Bauch dicker geworden ist. (Das letzte Antibiotika ist fast 2 Jahre her...also keine Dauermedikation!)

Besten Dank für die viele Mühe!

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg


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