OT Suche passendes Antibiotikum bei Borreliose

Waldläufer, Montag, 15.08.2016, 18:09 (vor 3481 Tagen)10274 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.08.2016, 18:47

Ich habe eine Bitte an alle Teilnehmer des Forums. Ich suche ein oder (besser???) eine Kombination von mehreren Antibiotika, die bei Borreliose helfen können. Ich möchte "können" explizit erwähnen, denn individuell gibt es große Unterschiede bei Verträglichkeit und Wirksamkeit. Es gibt kaum solide Studien, auf die sich gestützt werden kann. Ich meine damit nicht empirische Aufzeichnungen einzelner, sehr engagierter Ärzte, sondern Studien, die belegen, bei Borelium spielmanii (nur als Beispiel) empfiehlt sich: das Antibiotika x.

Borreliose ist eine wirklich sehr schlimme Krankheit. Und eigentlich müsste sie das gar nicht sein, würde sie rechtzeitig erkannt werden.
Borrelien imitieren sehr viele verschiedene Krankheitsbilder (z.B.: Halbseitige Gesichtslähmung, Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Migräne, Hautveränderungen, Fersenschmerzen, MS, verschiedene Erkrankungen der Psyche, Geruchs- und Geschmacksveränderungen, tiefe Erschöpfung ohne erkennbare Ursache, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Probleme mit den Augen, schubweise leichte Fieberatacken, Herzrhythmusstörungen, Acrodermatitis chronica atrophicans usw. und so fort.)

Ich bin selber nicht betroffen, aber ein sehr enges Familienmitglied ist es. Die Borelliose besteht seit 18 Jahren (ein sehr langer Leidensweg). Vor 4 Jahren ist die Ursache der Multisystemkrankheit erst erkannt worden. Kurz vor dem Beinahe-Tod hat Antibiotika geholfen, das paradoxerweise wegen etwas anderem gegeben worden ist. Die schlimmste Auswirkung in unserem Falle sind Herzprobleme (Vorhofflimmern, sehr hoher Blutdruck - besonders der diastolische); aber auch sehr schmerzhafte Muskelverspannungen, Gelenkprobleme und taube Füße.

Antibiotika hilft spürbar, aber es heilt die Krankheit nicht. Eines der Probleme ist, dass die Ärzte sehr knapp dosieren (das Familienmitglied wiegt ca. 120 kg) und vielleicht auch zu kurz verschreiben und vielleicht ist Doxycyclin auch für ein späteres Krankheitsstadium nicht so gut geeignet. Gut geholfen hat der Wirkstoff Rocephin, leider nur i.V. und das ist sehr schwierig zu realisieren. Und leider kommen die Beschwerden immer wieder.

Ich bin kein Fan von Heilpraktikern, nichtsdestotrotz halte ich viel von Heilpflanzen.
Hat jemand Erfahrung (am liebsten positive) mit Artemisinin oder auch mit Resveratrol...so als Ergänzung? Wenn ja, welches ist die beste Bezugsquelle? Ausprobiert wurde schon Uncaria Tomentosa (Katzenkralle), das kostet nur und hilft nicht.
Welche Nahrungsergänzung könnte von Vorteil sein (neben Vit. D; Magnesium)?

Heilung ist in einem späten Stadium der Krankheit vielleicht sehr schwierig oder unmöglich. (?)
Trotzdem hoffen wir noch eine Möglichkeit auf Heilung zu finden, weil es fast nicht erträglich ist, ständig in Angst zu leben.

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg


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