Noch was
Moin Waldläufer,
hier noch ein Kommentar meiner Frau, vielleicht hilft Dir - oder jemand anderem - das eine oder andere Detail ein bisschen weiter:
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Hallo Waldläufer,
ja, es ist richtig, daß Antibiotika Borreliose heilen können, wenn sie rechtzeitig gegeben werden. Bei mir waren 4 - 5 Monate seit der Infektion vergangen, eine viel zu lange Zeit, aber damals wußte ich das nicht.
Viel Knoblauch essen mag einen positiven Einfluß haben; um einen therapeutischen Effekt zu erzielen, müßte man mehrere Knollen pro Tag essen - nach meinen damaligen Recherchen. Einen Versuch mit Knoblauchkapseln würde ich an Stelle Deines Familienangehörigen unbedingt machen.
Pflanzen der Artemisia-Familie sind antibakteriell, werden immer wieder bei B. und Malaria empfohlen. Dazu gehört z.B. auch Wermut. Hab ich auch versucht, als Tinktur, selbst angesetzt, auch gekaufte. Hat nicht geholfen. Therapeutika für Malaria richten bei B. nichts aus, nach meiner Erfahrung, dann schon eher Mittel gegen Syphillis. B. gehört zur gleichen Familie wie S., das wurde - glaube ich - schon hier erwähnt. Ich denke aber, daß Artemisia zu schwach ist. Wenn man sich scheut, Wasserstoffperoxid einzunehmen, kann man ihn auf die Haut sprühen oder im Wasser in der Badewanne einwirken lassen.
Die Karde wird oft erwähnt, ich habe sie mehrmals ausprobiert (mal eine gekaufte Tinktur aus guter Quelle, dann eine Pflanze von einer Bekannten selbst im Garten gezogen und die Tintur hergestellt), sie hatte nicht den geringsten Effekt. Irgendwann habe ich irgendwo gelesen, daß sie bei B. sogar kontraindiziert sein soll, kann die Quelle aber nicht wiederfinden.
Storl schließt nach meinem Eindruck von sich auf andere (Beispiel: Garten umgraben sei bei B. therapeutisch sinnvoll - wie willst du den Garten umgraben, wenn du gar nicht auf den Füßen bist? Einerseits. Andererseits ist es nicht jedermanns Sache). Gerade die B. ist eine sehr "individuelle" Krankheit, es gibt keine allgemein-gültige Therapie. Letztendlich kann nur jeder selbst versuchen, sich zu heilen, weil kein anderer Mensch einen so gut kennt wie man sich selbst.
Zu den Herzproblemen:
Hab ich fast seit Beginn der Infektion, hatte auch einen anaphylaktischen Schock. Ist nicht schön. Wenn die Ernährung gut, also natürlich ist (d. h., unter weitestgehender Vermeidung von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln), seid Ihr schon mal recht weit vorne. Aber dann wundert mich das hohe Körpergewicht des Betroffenen. Meiner Ansicht nach kann man sich bei einer natürlichen Ernährung kein Übergewicht anfuttern. Das Gewicht wird doch das Herz noch zusätzlich belasten (?). Vielleicht gibt es noch ein anderes Problem? Ist der Darm saniert worden? Selbst wenn die Ernährung überwiegend basisch ist, ist der Körper durch die Toxine, die die B. abgeben, ständig übersäuert. Und das kann sich auf das Herz auswirken. Ist nicht bei allen B.-Fällen so, aber bei vielen. Hab von zwei Männern um die 40 Jahre gelesen, die beim Spaziergang tot umgefallen sind. Todesursache: Herzversagen, meinten die Mediziner, tatsächliche Ursache: B.
Ich bin dem Industrie-Brot gegenüber sehr skeptisch. Es gibt an die 100 Backzutaten, die nicht deklarierungspflichtig sind. Denke, daß sich neben dem schlechten Weizen sehr viele Dinge im Brot tummeln, die auf den Sondermüll, aber nicht in den menschlichen Körper gehören. (Beziehe ich auch auf Brot aus Bioläden.) Ich backe seit 1 1/2 Jahren unser Sauerteig-Brot selbst.
Ich bin auch vorwärts und rückwärts von Ärzten untersucht worden, "organisch alles in Ordnung". Einer sagte mir nach einer Herzuntersuchung zum Abschied: "Bleiben Sie gesund", während ich mich kaum auf den Beinen halten konnte.
Unterstützung für das Herz:
Wie ich schon schrieb, Natriumhydrogencarbonat. Kaufe ich in 5-kg-Gebinden. Kann man nämlich nicht nur einnehmen, sondern auch in die Badewanne geben, um es über die Haut einwirken zu lassen, und Wäsche damit waschen, gemischt mit Kernseifenflocken, Waschsoda und ätherischen Ölen. Spart einen Haufen Geld und Chemikalien aus den industriellen Waschmitteln. (Natron nicht mit Metall in Berührung bringen, Holz-, Porzellan- oder Plastiklöffel nehmen.)
Magnesium für das Herz. Nicht einnehmen, denn dann fressen die B. das sofort weg, der Körper kriegt nix ab. Auf die Haut sprühen. 30 g auf 1 l Wasser, ich nehme destilliertes Wasser, das man auch trinken kann. Trinkbares dest. Wasser gibt es in einigen Supermärkten, es muß "nach DIN 43530 und VDE 0510" draufstehen.
Strophantin für das Herz:
Es gibt Tabletten (oder Kapseln) nur auf Verschreibung vom Arzt. Wenn Ihr einen "guten" habt, dann den fragen. Sind sehr teuer. Rezeptfrei gibt es in der Apotheke ein homöopathisches Mittel, Strophaktiv. Ausprobieren.
Hier ein Link zu Strophantin: http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/
Cannabis sativa, ebenfalls als homöopathisches Mittel in der Apotheke, auch zur Unterstützung für das Herz. Warum für dieses Mittel Cannabis aus der Sativa-Gruppe genommen wurde, ist mir nicht klar, weil die Pflanzen aus der Indica-Gruppe eine stärkere Heilwirkung haben. Medizinisches Cannabis-Öl wird aus letzterer Pflanzengruppe gewonnen. Aber da kommt das bundesdeutsche Volk ja nicht ran.
Weißdorn als Tee zur Herzstärkung.
Kampfer ebenfalls für das Herz.
Du schreibst, daß Dein Angehöriger Blutverdünner einnimmt, die u. U. mit anderen Medikamenten kollidieren können. Ich vermute, es handelt sich um allopathische Blutverdünner. Meinen Recherchen zufolge ist der Wirkstoff in solchen Medikamenten Rattengift. Natürliche Alternativen sind z.B. OPC, Bromelain und Roßkastanientinktur. Letztere kann man nicht kaufen (soweit ich weiß), man muß sie selbst herstellen. Noch gibt es keine Kastanien, und eine Tinktur muß 6 Wochen stehen. Ich kann Dir etwas von meiner fertigen Tinktur abfüllen und/oder getrocknete, zerkleinerte Roßkastanien zuschicken. Übrigens: MMS wirkt auch blutverdünnend.
Habt Ihr schon Frequenztherapie ausprobiert? Ich habe den Diamond Shield Zapper,
wurde von A. Baklayan entworfen, der auch einige Bücher zu Parasiten geschrieben hat. Hilft meiner Erfahrung nach, wenn es einem ganz besonders dreckig geht.
Meisterwurz wurde hier erwähnt, habe eine Tinktur im Schrank stehen, habe sie aber nicht wirklich ausprobiert, weil ich nicht glaube, daß ein einziges Mittel in der Lage ist, das Ungeziefer zu vertreiben.
Vom Riesenknöterich hatte ich vor längerem gelesen, habe die Variante aber wieder aus den Augen verloren.
Mit Meerrettich versuchen es auch einige, schon zum Frühstück dick auf das Butterbrot gestrichen. Habe ich übersprungen.
Beim Mittelalter-Rezept mit Ochsengalle haben mich die Beschaffungsprobleme abgehalten: Wie komme ich an einen Wein irgendwo aus England von irgendeinem bestimmten Hang, und wo nehme ich Ochsengalle her?
Es gibt eine ganze Menge Anhänger der Vitamin-C-Salz-Therapie. Habe ich damals ein paar Wochen lang ausprobiert. Soll wohl Erfolge bringen, den Berichten nach. Aber: Das Vitamin C wird hochdosiert in Form von Ascorbinsäure eingenommen. Ascorbinsäure ist schädlich. Und mit natürlichen Rohstoffen, wie z. B. Acerola-Kirschpulver, kommt man nicht auf die erforderliche Dosierung.
http://borreliose-abhilfe.de/
Lärchenharz: Habe von einer Betroffenen gelesen, daß sie sich mit einer Lärchenharztinktur (muß man auch selbst herstellen) geheilt hat. Einzelheiten des Krankheitsverlaufes wurden aber nicht genannt. Auch dieser Versuch ging bei mir ins Leere. Aber man kann mit Lärchenharz eine gute Salbe herstellen. Einige Bekannte, die meine Salbe ausprobiert hatten, bezeichnen sie als Wundersalbe (sowohl für innere Schäden als auch bei Hautverletzungen).
Waffenöl einer bekannten Firma einnehmen, es handelt sich hier um medizinisches Weißöl. Schmeckt gar nicht so schlecht, wie man vermuten würde, hat aber nichts gebracht.
Heilung mit Petroleum. Den Versuch habe ich übersprungen, die Einnahmemodalitäten waren nicht in meinem Sinne (Abstände zum Essen und zu Getränken).
Stevia-Tinktur eine halbe Stunde vor Einnahme von AB soll Biofilme auflösen können.
Dimethylsulfoxid - DMSO - ist als solches sich ein Heilmittel, wird darüberhinaus als Wirkverstärker für andere Mittel verwendet.
Viele Informationen zu B. finden sich bei
http://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/
Zum Thema Nahrungsergänzung:
Ist ein sehr weites Feld. Wichtig bei B. sind Magnesium, Zink, der ganze Vitamin B-Komplex und Vitamin D3: Es wird vielfach die Meinung vertreten, daß ein D3-Wert von 50 - 80 ng/l gut sei. Mag für Gesunde ausreichen (aber wer ist heutzutage schon gesund?), für Nicht-Gesunde ist er in meinen Augen viel zu niedrig, sollte bei 150 liegen. HP Lorenz Geßwein, der sich ausführlich mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) befaßt hat, strebt bei CFS-Patienten einen Wert von 180 - 230 ng/l an. (Lorenz Geßwein: Wieder neue Kraft, Hochheim 2012). Das chron. Erschöpfungssyndrom tritt häufig in Folge der B. auf, wird als solches aber oftmals gar nicht diagnostiziert.
D3 immer zusammen mit K2 geben.
Noch ein Wort zur Photonen-Therapie:
Habe ich auch durchlaufen, außer tiefen Löchern im Geldbeutel und weiterem massiven physischen Abstieg hat es nichts gebracht. Abstieg, weil die Heilpraktikerin mich ein Jahr lang mit Beschwichtigungen hingehalten hat, es sei alles in Ordnung, mein desolater Zustand ließe sich so und so erklären, ich möge doch noch dieses Nahrungsergänzungsmittelchen und jenes nehmen, zu beziehen über sie (klar, kriegt ja bei jeder "Verschreibung" Prozente). Tja, damals hatte ich noch keine Orientierung.
In Bezug auf MMS haben viele Menschen Vorurteile. Wenn man täglich dem Verrecken ins Auge sieht, Hilfe von außen nicht zu erwarten ist und alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, verschwinden solche Vorurteile wie Tautropfen in der Morgensonne.
MMS kann man nicht mal einfach so hopplahopp nehmen, man muß sich darüber belesen und damit befassen, was die Kritiker offenbar selten tun.
Zwei Bücher zum Thema:
Dr. med. Antje Oswald: Das MMS-Handbuch. Gesundheit in eigener Verantwortung. Schnaittach, 2013 (man lese und staune: eine Ärztin)
Dr. Andreas Ludwig Kalcker: CDS / MMS Heilung ist möglich. Nijmegen 2014
Ärztlicherseits wird vielfach die Wanderröte als Kriterium einer Infektion herangezogen. Ich hatte bei keinem der vielen Zeckenstiche eine Wanderröte.
Hier wurde Metronidazol erwähnt. Meinen Recherchen zufolge war dieses Mittel im Rattenversuch krebserregend.
Es wird immer wieder die Frage aufgeworfen, warum erwischt es den einen und den anderen nicht, den einen schlimmer, der andere kommt glimpflich davon. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß die Ursache hierfür am Immunsystem liegt, und zwar einerseits genetisch gesehen, der eine hat von vornherein eine stärkere Abwehr als der andere, zum anderen am Gesamtzustand des Betroffenen zum Zeitpunkt der Infektion. Zum dritten tarnen die B. sich, sodaß Immunzellen sie nicht unbedingt erkennen. Hinzu kommt noch die Sortenvielfalt, mit der der Betroffene infiziert wurde. Bei mir waren es gleich 5 Sorten. Dann gibt es noch die Co-Infektionen, wie z. B. Yersinnien, Chlamydien, Rickettsien etc. pp., die ärztlicherseits i. d. R. nicht überprüft werden und die eine Genesung zusätzlich erschweren bzw. verhindern. Wobei die Diagnostik ebenfalls ein schwieriges Kapitel ist, was hier ja auch schon bemerkt wurde. Neben den verschiedenen Labortests gibt es noch die Möglichkeit der Dunkelfeld-Mikroskopie. Aber wenn das Ergebnis negativ ausfällt, bedeutet dies nur, daß in diesem Blutstropfen kein Ungeziefer unterwegs war.
B. hat es wohl schon immer gegeben, ob die Symptome früher so schlimm waren wie heute, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise wurde ein Siechtum nicht einer Borreliose zugeordnet. Oder aber die Symptome sind heute heftiger, weil es sich bei den heutigen B. um eine Biowaffe (wie hier auch schon erwähnt wurde) handelt, nämlich eine Kreuzung von Borrelien mit dem Herpes-Virus.
Ach ja, was Konstantin kürzlich auch schon erwähnte, mal in sich gehen, vielleicht ist die Seele mit dunklen Schleiern verhangen.
Verweise auf Bezugsquellen kann ich Dir zusenden (Knoblauch-Kapseln, Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumchlorid Hexahydrat, Lärchenharz), um Konflikte mit der Forumsregel 1.1 zu vermeiden.
Alles hier Beschriebene beruht auf meinen Erfahrungen. Bitte ggf. selbst recherchieren.
Herzliche Grüße und die besten Wünsche
Henrietta
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30 Jahre sind genug - Sezession jetzt!