Danke für diesen sachlichen Beitrag.
Wenn man sich den Unterschied zwischen Direktwahl und Briefwahl
anschaut,
gibt es Abweichungen, die man meiner Ansicht nach nicht statistisch
sinnvoll begründen kann. Dazu mal ein paar Daten aus der Excel-Liste
des Innenministeriums.
Diese hochsignifikanten Abweichungen gab es schon immer, da Rechtswähler
wesentlich wähl-fauler sind als Linkswähler. Rechtswähler kann man noch
zur Direktwahl motivieren, aber eine Briefwahl ist meist eine Hürde zu
viel.
Kein Kommentar.
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Das vorläufige Endergebnis am Wahltag hat sich durch die
Briefwähler, seit ich Wahlen mitverfolge, immer zu Gunsten der Grünen
verändert (und meist zu Lasten der Blauen).
Kann ich bestätigen aus meiner Erfahrung.
Inwieweit hier Abweichungen
noch unverdächtig sind und ab wann sie Fragen aufwerfen, darf und soll
natürlich untersucht werden.
Allerdings.
Die möglichen (!) Manipulationen kommen aber wenn, dann von einer wenig
beachteten Seite. Als das vorläufige Endergebnis feststand (noch vor
Auszählung der Briefwahl), sprach ich mit einem Bekannten, der viele Jahre
lang Wahlhelfer war. Er sagte: "Der Van der Bellen wird´s. Wirst sehen,
die drehen das noch hin mit der >fliegenden Wahlkommission<" Bis dahin
wusste ich nicht einmal was eine "Fliegende Wahlkommission" ist. Hier geht
es um die Wahlkarten für Pensionisten- und Pflegeheime. Ein
Betrugspotential, das ironischerweise 2010 von den Grünen moniert wurde:http://www.wienerzeitung.at/dossiers/wahlen/oesterreich/36270_Gruene-befuerchten-massiv...
Zustimmung, wobei ich das auch von konservativer Seite kenne, z. B. bei Seniorenheimen, die unter kirchlicher Leitung stehen.
Da hat die Junge Union schon seit eh und je Busausflüge zum Wahllokal mit entsprechender Handlungsanweisung organisiert.
In wie weit das alles im Endeffekt wahlentscheidend ist und sich nicht schlussendlich ausgleicht?
LG
siggi