Wahlbetrug ist möglich - aber nicht so, wie sich das die Meisten vorstellen

Phoenix5, Freitag, 27.05.2016, 00:27 (vor 3551 Tagen) @ nereus5318 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 27.05.2016, 01:07

Wenn man sich den Unterschied zwischen Direktwahl und Briefwahl anschaut,
gibt es Abweichungen, die man meiner Ansicht nach nicht statistisch
sinnvoll begründen kann. Dazu mal ein paar Daten aus der Excel-Liste des
Innenministeriums.

Diese hochsignifikanten Abweichungen gab es schon immer, da Rechtswähler wesentlich wähl-fauler sind als Linkswähler. Rechtswähler kann man noch zur Direktwahl motivieren, aber eine Briefwahl ist meist eine Hürde zu viel. Das vorläufige Endergebnis am Wahltag hat sich durch die Briefwähler, seit ich Wahlen mitverfolge, immer zu Gunsten der Grünen verändert (und meist zu Lasten der Blauen). Inwieweit hier Abweichungen noch unverdächtig sind und ab wann sie Fragen aufwerfen, darf und soll natürlich untersucht werden.

Die möglichen (!) Manipulationen kommen aber wenn, dann von einer wenig beachteten Seite. Als das vorläufige Endergebnis feststand (noch vor Auszählung der Briefwahl), sprach ich mit einem Bekannten, der viele Jahre lang Wahlhelfer war. Er sagte: "Der Van der Bellen wird´s. Wirst sehen, die drehen das noch hin mit der >fliegenden Wahlkommission<" Bis dahin wusste ich nicht einmal was eine "Fliegende Wahlkommission" ist. Hier geht es um die Wahlkarten für Pensionisten- und Pflegeheime. Ein Betrugspotential, das ironischerweise 2010 von den Grünen moniert wurde:

http://www.wienerzeitung.at/dossiers/wahlen/oesterreich/36270_Gruene-befuerchten-massiv...


Beste Grüße
Phoenix5


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