Das ist unvollständig.
Wie der Einzelne zurechtkommt, ist dem Darwinismus schnuppe, da erworbene
Eigenschaften nicht vererbt werden. Der Darwinismus sagt, dass die besseren
Mutanten überleben werden, und die dürfen auch von eingewanderten
Ausbildungsfernen abstammen.
Richtig, der Einzelne ist schnuppe, es geht immer um Populationen. Aber dass es nicht nur ums genetische Erbe geht, ist mittlerweile erwiesen. Zum Einen prägen sich die Umweltbedingungen epigenetisch bei den Eltern ein und verbessern damit die Überlebenswahrscheinlichkeit der nächsten Generation durch "Voranpassung". Zum Anderen spielt (bei höheren Tieren, besonders dem Menschen) die memetische Informationsweitergabe auf die nächste Generation eine wichtige Rolle.