Deutsche Bahn investiert in gigantische Radialkraefte
Schaetzungen gehen davon aus, dass der Bau der Hyperloop zwischen San Francisco und Los Angeles weit teuer kaeme, als der Bau einer Transrapidstrecke (zudem seit ueber 10 Jahren im praktischen Betrieb erprobt). Die Reisezeit waere natuerlich laenger (ueber eine Stunde anstatt 30 min), aber das faellt kaum noch ins Gewicht, wenn man Anreise und Einchecken mit beruecksichtigt.
Warum die Deutsche Bahn da investiert, ist mir ein Raetsel. Im dichtbesiedelten Deutschland waere das System auch voellig ungeeignet, denn es erfordert kompletten Neubau und waere nur fuer Langstreckenverbindungen sinnvoll. Die baulichen Herausforderungen waeren ausserdem immens, denn man kann nicht einfach dort lang bauen, wo Platz ist, sondern man kann nur so bauen, wie es die hohe Geschwindigkeit erfordert.
Schon fuer den Transrapid betraegt der Kurvenradius 5,3 km bei 500 km/h. Die Radialkraft steigt aber mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Bei 1200 km/h waere dann ca. 30 km Kurvenradius das Minimum (ungefaehr die Entfernung Dortmund-Essen). Das gleiche gilt fuer Wechsel von Gefaellen, z.B. ergeben sich beim Wechsel von der Ebene auf eine Steigung ebenfalls Radialkraefte, welche den baulichen Aufwand (lange Viadukte, Tunnel) erhoehen.
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