Selbstständig an die Zukunft denken – debitistisch und natürlich OT

trosinette, Montag, 08.02.2016, 09:27 (vor 3653 Tagen) @ Fobi3494 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.02.2016, 10:04

Guten Tag,

Das ist das Problem mit dem Leben in der Vergangenheit. Wie wird die
Zukunft aussehen! Dies ist doch das Entscheidende. Es ging uns gut, aber
wird dies auch weiterhin der Fall sein?

Wenn du nach der Zukunft fragst, um in dieser Zukunft so gut zu leben wie in der Vergangenheit, scheint dein Leben ebenfalls zu einem nicht unerheblichen Anteil von der Vergangenheit gelenkt zu sein.

Genau diese Menschen schufen dieses System. Die lesen die Zeitung und
hinterfragen nichts! Wenn es Mutti will, dann ziehen wir eben in den Krieg.
Diese Anteil schwindet aber zum Glück. Selbstständig denken wäre hier
für alle am Besten.

Andern Unterstellungen zu machen und sich selber als großen Hinterfrager und Selbstdenker zu qualifizieren halte ich immer für etwas fragwürdig, da man beim selber Denken stets vertrauensvoll davon abhängt, was Andere bereits gedacht haben.

Das Denken führt auch oftmals zu keinem befriedigenden Ergebnis. Ich befürchte sogar, dass unhinterfragtes plumpes Gottvertrauen zu wesentlich befriedigenderen Ergebnissen führt.

Für unbefriedigendes selbstständiges Denken möchte ich gleich einen Gedanken anführen, der mich aus dem hier im Gelben Forum vorgedachten Debitistismus heraus angefallen hat.

Grundlegend für die Schaffung dieses Systems sind nicht "genau diese Menschen", sondern die Fähigkeit und der Wille des Menschen nach der Ausgestaltung der Zukunft zu fragen. Über diesen Gedanken hinaus fällt mir aber leider nichts Befriedigendes weiter ein, da meine denkende Herrlichkeit hier abrupt endet.

Möglicherweise erscheint dir mein Gedanke aber auch als abwegig und nicht nachvollziehbar.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider


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