Eine klar definierte Antwort ist leider nicht dabei
Vieles ist richtig, kann man nachvollziehen, - aber für mich bleiben noch die grundsätzlichen Fragen offen.
Die wären folgende:
1) auf jeden Fall wählen gehen, weil man durch Nichtwählen die großen Parteien (ungewollt) unterstützt. Was ist da dran? Kann das jemand erklären?
2) zuhause bleiben, weil man sonst die Parteien - und insbesonders die großen - durch höhere Zuwendungen unterstützt (je mehr Stimmen, umso mehr Wahlkampfzuschuss). Was ist da dran?
3) ungültig wählen, - weil die großen Parteien davor die größte Furcht haben. Was ist da dran? Dadurch würde ich aber wiederum den Wahlkampfzuschuss heben.
4) Splitterparteien wählen, die sicher in den Bundestag (oder ins Landesparlament) hineinkommen. Dadurch schwächt man die Position der großen Parteien.
5) Spliterparteien wählen, die sicher nicht in die 5%-Hürde überspringen.
Bei allen Punkten gibts pro und contra. Kann das jemand mal begründen, damit dieses konfuse Wirrwar transparenter wird?
PS: Danke, Chef, für die Korrektur. Ich bemüh mich zwar, bei dieser komischen Rechtschreibreform durchzublicken, es gelingt mir aber nicht immer. Dazu habe ich den Fabel, meine Texte prinzipiell ohne Rechtschreibkorrektur im PC zu schreiben. Vielleicht sollte ich das Ding doch verwende, bis ich die "neue" Schreibweise intus habe.