Hierarchie ist nicht das Problem
Hallo Wildheuer,
nicht die Hierarchie ist das Problem, sondern die Art der Hierarchie.
So folgte z.B. das indische Kastensystem einer esoterischen Hierarchie, wonach die Brahmanen
an der natürlichen Spitze standen, da sie nach den göttlichen Gesetzen oder Prinzipien
lebten. In diesem Sinne konnte jeder Angehörige einer niederen Kaste durch Selbstentwicklung
in eine höhere Kaste aufsteigen.
Das funktioniert jedoch nur, wenn alle diese Regeln befolgen. Die Regeln sind jedoch
degeneriert, so dass letztlich Reichtum, Geburt und Einfluss darüber bestimmen, wer an
der Spitze der Gesellschaft steht.
Inzwischen gibt es keine andere Regel mehr als Kapital und daraus folgend die Macht.
Anarchie ist daher nicht die Lösung. Denn Macht und Kapital werden sich in der
Anarchie immer wieder durchsetzen. Notfalls mit Gewalt.
Die Lösung wäre eine gewaltfreie und sinnvolle Hierarchie nach spirituellen Grundsätzen,
die transparent und nachvollziehbar sind. Also das, was alle Religionen versucht haben,
jedoch an ihren weltlichen Schwächen gescheitert sind. Dadurch wurden sie nicht mehr
vom Volk mitgetragen. Das wäre aber die Bedingung – eine Hierarchie nach Prinzipien,
die für alle verständlich sind.
Gruß
nemo
Eines ist, wenn man in dieses Thema einsteigt, jedoch trotz aller
begrifflicher Verwirrung, gemein:Die Hierarchie.
Sie erst produziert so etwas wie: Die da "unten", die dort "oben".
Mit der Hierarchie geht das Gemeinsame, das Verbindende verloren.