Oder umgekehrt
Hallo Zara,
Ursache Wirkung kann man schon auch umgekehrt sehen.
Mal etwas umgangssprachlich: Kulturell geprägt oder bedingt müssen die Chabos wissen, wer der Babo ist. Ist das nicht klar, schlagen sie über die Stränge, sowohl aus zwischenmenschlicher Ebene als auch übergeordnet auf staatlicher Ebene.
Beispiele in Vielfalt hier im Forum:
Warum werden in arabisch-islamisch geprägten Ländern Damen in offensichtlicher Begleitung eines zu ihr gehörenden Herren offen offensiv angegangen bis ggf. die in anderen kulturellen Kreisen nicht so sehr verbreitete Chabo-Kultur herausgeholt wird?
Falls sie denn, kulturell oder aufgrund des Wegfalls von staatlichen Repressionen (?) bedingt, überhaupt herausgeholt wird, in Deutschland im richtigen Umfeld schnell Nazi, deswegen ginge das von Sucram weiter unten in Spanien vermutete in Deutschland eh nicht.
Das in Spanien von Sucram dargelegte Verhalten halte ich auch für kulturell bedingt. (Möglicherweise liegt auch aber auch an Franco, was ist dann erst mit Hitler bzw. warum trotz Hitler nicht?)
O.g. sexuelle Annäherung trotz Begleiter erlebt man hier in D natürlich auch, aber in bestimmten geprägten Kreisen gar nicht bis sehr selten (und komm mir jetzt keiner mit Brüderle, ohne dass er hinzufügt, dass er vor allem relativieren möchte).
Staatliche Repression oder kulturelle Ursache?
Übergeordnet auf staatlicher Ebene ein ähnliches Bild. Wenn klar ist, wer der babo ist, ist alles ruhig.
Manchmal bilden sich aus verschiedenen Gründen chabos ein, sie könnten auch mal den babo machen (mglw. auch von außerhalb suggeriert und unterstützt). Wenn sich der oder vielleicht auch mehrere babos sich stark genug fühlen, kommt es dann zur Entscheidung wer von den babos der neue chabo werden kann.
Blutige Sache, wenn der erste Teil klappt (stürzen des vorhandenen chabos un damit des Feudalstaats) noch blutiger wenn der zweite Teil dauert(die chabo-anwärternden babos müssen auschecken wer der neue Feudalstaat-babo wird; wenn Drittinteressen mit im Spiel sind, dauert es noch länger und noch blutiger). Am Ende im Prinzip alles wie vorher oder schlimmer.
Staatliche Repression oder kulturelle Ursache?
Egal was Ursache und was Wirkung für das kriminelle Potential ist, das sich nach Auflösung von Feudalstaaten Deiner Ansicht nach offensichtlich bilden muss, ist es doch schön zu beobachten, dass zumindest in Köln ein Teil dieses Potentials aus der ursprünglichen Region verlagert und durch hier Ortsansässige absorbiert werden konnte.
Wenn das kein Fortschritt ist?!
Mich würde es wundern, wenn nicht noch viele dieser Absorbierungs-Verlagerungen stattfinden würden. Das gehört dazu und muss man aushalten, uns geht es ja gut! Die schaffen das!
Auch in Köln: Staatliche Repression oder kulturelle Ursache?
Grüße
s
PS
Am Beispiel des von vielen Seiten (nicht von Dir) ins Spiel gebrachten Oktoberfestes wird man vielleicht schon bald sehen können, wo die Unterschiede sind.
Don Alphonso hat die von interessierter Seite verbreiteten Dunkelziffern ja schon ins Reich der Fabel verwiesen.
Interessant wird es nach den Vorfällen von Köln sein, zu sehen, wie sich die Anwesenheit diverser neuer und zugewanderter Bevölkerungsgruppen im Umfeld (zu den Zelten dürfte mangels Möglichkeiten, also Geld oder im Rahmen des obligatorischen Firmenbesuchs, kaum Zutritt bestehen) des Oktoberfestes auf Anzahl und Qualität von Fällen sexueller Gewalt auswirken wird.
Ich bin gespannt, ob man hier zu differenzierten Betrachtung kommen wird oder möchte, Erfahrungen aus den Jahren ohne bestimmte Einflussfaktoren lägen ja in München ebenso wie in Köln vor.
Danach müsste man doch zu differenzierteren Aussagen kommen können als alle Männer blöd.
Nach den Vorfällen von Köln habe ich für mich natürlich eine Vermutung, wenngleich natürlich Bayern nicht NRW ist, und es bislang in Bayern auch keine No-go-areas gibt (wurde in NRW sogar offiziell thematisiert, Politik verneinend, Polizei bejahend).
Meine Frage dazu: In welcher Gegend befindet man sich, wenn man zur Festsetzung von 2 Männern regelmässig 40 Streifenwagenbesatzungen benötigt?