Danke für die Antworten

helmut-1, Siebenbürgen, Dienstag, 05.01.2016, 07:02 (vor 3686 Tagen) @ CrisisMaven2406 Views

Machst du das am Bau auch so?

Um ehrlich zu sein, - hab ich in den Anfangsjahren auch gemacht. Hab da auch manchmal Geld verloren. Später, als ich mir dann einen Namen gemacht habe, konnte ich mir erlauben, für gewisse Vorleistungen (z.B. Vorentwurf zum Angebot) mein Geld im Voraus zu verlangen.

Ist aber schlecht vergleichbar, weil ja keiner gezwungen ist, das Geschäft mit mir zu machen, - er kann ja zum Nächsten gehen. Bei mir ist ja auch keine Gefahr in Verzug.

Aber, Vorsicht: wenn DU

jemanden zu einem bestimmten Arzt "schleiftst" und sozusagen die Leistungen
aufrufst, dann kann es sehr wohl sein, dass Du eine sog.
Garantenstellung
uebernimmst; ich koennte mir jedenfalls vorstellen, dass das zu einer
gesamtschuldnerische
Haftung
haette fuehren koennen,

Das ist der Pudels Kern, - ich glaube, so hat der Anwalt des Arztes damals argumentiert.
etwa, weil der Arzt bei Auftauchen

des Polen alleine sich anders abgesichert haette.

War aber schlecht möglich, - die deutschen Sprachkenntnisse waren kümmerlich, und - wie ich schon sagte, - er ist ja zusammengeklappt und konnte sich kaum äußern.

Jedenfalls aber, man denke laut Wilhelm Busch an das boese Ende: wenn man
eine bestimmte Berufsgruppe dazu zwaenge, immer ungeprueft in Vorleistung
zu treten, dann stuerbe diese Berufsgruppe aus und wendete sich anderen
Betaetigungsfeldern zu.

Ist natürlich das andere Argument.

Wenn mir also in Zukunft sowas passiert und ich sehe irgendwo eine Person, die auf Hilfe angewiesen ist, dann ist es wahrscheinlich besser, einfach nur die Notfallnummer zu wählen und/oder gleich dazu zu sagen, dass man für die Kosten nicht aufkommt (am besten mit einem Zeugen nebendran).

Auch die sprichwörtliche Erste-Hilfe-Leistung eines Laien (wie bei mir, obwohl ich beim Militär auch Sanitätsausbildung für Notfälle hatte) könnte juristisch Nachteile für mich bringen, - so denke ich mir.


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