Sozialversicherung
Denke, dass Du bereits die Antwort bekommen hast.
Klar ist,was Dirk-MV gesagt hat, - wobei ich Pkt. 1 mal ausklammern
würde. Wg. einer KV würde ich jetzt nicht unbedingt heiraten, - da sind
andere Motive zuständig.Genauso wie Leserzuschrift (U1), das paßt genauso. Kommt aufs selbe raus
wie Pkt. 2 bei Dirk-MV.Auch der Tip von piter ist gut.
Kommt natürlich auch darauf an, wie Deine Partnerin gestrickt ist. Sollte
sie zu der seltenen Kategorie gehören, die wissen, was sie zu tun und zu
lassen haben, um gar nicht erst krank zu werden (so wie ich - schon über
30 Jahre ohne KV), dann braucht sie nur eine Unfallversicherung, weil einen
Unfall kann man nie ausschließen.Das Blöde: In D gibt es keine echte Unfallversicherung. Man muß eine KV
abschließen, worin der Unfall miteingeschlossen ist. Das, was man hier als
Unfallversicherung bezeichnet, ist in Wirklichkeit eine Zusatzversicherung
für Tagegeld etc.
Es gibt aber reine Unfallversicherungen im Ausland, die auch für D
gültig sind (glaube Lloyd), also die Versicherung für ein nicht
vorhersehbares Ereignis, das die damit verbundenen Arzt- und
Krankenhauskosten abdeckt. Ist natürlich wesentlich billiger.Hier in RO gibts eine Art Pflichtversicherung für Ausländer, die man
dann engeht, wenn man im Herkunftsland keine Versicherung hat. Diese
Versicherung deckt den Unfall und auch bei plötzlichen schweren
Krankheiten (Notfall, z.B. Einlieferung ins Krankenhaus)die Erstversorgung
ab, - keine Weiterbehandlung und keine Reha-Kosten. Ist aber
vergleichsweise günstig, kostet ca. 12 € pro Monat. Als ich damals von
der Leiter gesegelt bin, wurde dadurch alles bezahlt, - Transport in eine
50 km entfernte Klinik, über 2 Wochen Klinikaufenthalt und sämtliche
Untersuchungen (Röntgen,etc.) und Behandlungen (Gips. etc.).Wüßte nicht, obs in D sowas Vergleichbares gibt, müßte man fragen.
Sehr akademisch die Diskussion.
Der legale, praktische Weg, bei dem man Stolz bewahren kann und niemandem zur Last fällt ist, so war das bei allen Einwanderern, uns eingeschlossen, sich eine sozialversicherungspflichtige Arbeit suchen, irgendeine, irgendwas wird die Dame doch machen können, da gibt es Möglichkeiten ohne Ende. Für EG-Bürger ohne administrative Hürden.
Damit ist dann Problem 1 gelöst, ausserdem entfallen Sprachkurse, das tun die Kollegen und die Integration kommt wie von selbst, in der Kaffeepause und auf dem Damenklo, wo sie doch immerzu zu Hauf zusammenstehen.
Dann ist der Rücken frei und es gibt Zeit den Sprung in den Wunschberuf zu organsieren.