Stelle Dir vor, ein Massenmörder würde Deine Familie auslöschen...

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 16.12.2015, 19:44 (vor 3703 Tagen) @ SUCRAM3064 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 16.12.2015, 19:55

Oder hast Du Gründe andere Himmelsrichtungen auszuschließen? Massenmord
ist ein jahrtausend altes Merkmal des kollektivistischen Massenwahn.

...dann hättest Du sicherlich gerne eine Gerichtsverhandlung, in der der Täter ermittelt und aus dem Verkehr gezogen wird.
Ein Gutachter, der die ganze Gerichtsverhandlung lang alles auf eine rein abstrakte Ebene zerrt und dort lediglich von "Folgen eines kollektivistischen Massenwahns" schwadroniert, würde Dir das Messer in der Hosentasche aufgehen lassen. Hab ich recht?

Übertrag das bitte auf einen geopolitischen Maßstab. Es geht hier in allererster Linie um Folgen der US-amerikanischen Destabilisierungs- und Regime-Change-Politik, die inzwischen wirklich kein vernunftbegabtes Wesen mehr bestreiten kann.

US-Doktrinen fordern das. Zeugenaussagen. Leaks. Dokumente. Insider. Whistle-Blower... Das Bild ist so scharf wie noch nie: Auslandsgeheimdienstedienste, Drohnenmörder und US-NGOs sind auf dem ganzen Globus aktiv, von der Ukraine bis nach Syrien.

Aber werden wir geopolitisch konkret. Stell Dir vor, Du bist ein Iraker und Deine Familie wurde ausgelöscht. Insgesamt mussten dort an direkten Kriegsfolgen etwa eine Million Menschen dran glauben.

Jetzt ist dort der IS stark und so schnell wird dort niemand mehr glücklich.

Glaubst Du, diesem Iraker reicht es von "kollektivistischen Massenwahn" zu sprechen oder hätte er als Opfer den Täter tendenziell gerne etwas konkreter beim Namen genannt?

Tipp: Es gibt nur eine richtige Antwort.

Gruß, Bla


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