Das Wichtigste hast Du weggelassen, wie beim Scholl-Latour zitieren

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 16.12.2015, 19:32 (vor 3703 Tagen) @ Zarathustra3013 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 16.12.2015, 19:44


Die zitierte Passage geht beispielsweise direkt weiter mit: "Darum
verstehe ich auch die Einseitigkeit im Westen nicht."


Verstehen im Sinne von gutheissen tut kein normaler Mensch, dass die
Westkurve das Saudi-Folter-Regime bewaffnet
(oder
dass das US-Folter-Regime 'Verdächtige' an Assads Folter-Regime
überstellt)
; genauso wie kein normaler Mensch versteht, dass die
Ostkurve das Assad-Folter-Regime bewaffnet. Aber man kann es
nachvollziehen: Kollektivismus ist organisierte Gewalt (militärisch,
wirtschaftlich, politisch, religiös), war nie etwas anderes und wird auch
nie etwas anderes sein.

"Westkurve" -> ab ins Zaraversum

Das hier war meine Kernaussage:

Was man bei dem Thema ruhig mal kritisch hinterfragen kann, ist folgendes:

Vieles deutet darauf hin, dass Assad durchaus bereit ist, geordnet seinen Posten zu räumen. Auch Russlands Geopolitik hängt nicht an der Person Assad.

Daher stellt sich doch die Frage, warum Assad laut bisherigem westlichen Imperativ SOFORT und OHNE VERHANDLUNGEN und OHNE ÜBERGANGSREGELUNGEN und OHNE WAHLEN weg soll. Dieser Imperativ ändert sich übrigens gerade.

Mögliche Antwort: Vielleicht würde sich bei Wahlen ja heraus stellen, dass er durchaus auf Zustimmung im Volk stoßen würde? Das wiederum würde die bisherige Positionen der westlichen Allianz als weiteren geopolitischen Regime-Change(-Versuch) entlarven, daher darf dass nicht sein. Regime Changes von außen werden inzwischen kritisch gesehen. Zeit wurde es.
Was spricht dafür: Hier geht es zu einer Einschätzung und weiterführenden Zahlenmaterial: https://propagandaschau.wordpress.com/2015/09/17/47-der-syrer-sehen-rolle-der-assad-reg...

Das Wichtigste (oben, fett) hast Du weggelassen. Wie beim Scholl-Latour zitieren... [[nono]]

P.S. Apropos Zitate - ich war von Trump positiv überrascht. „Wir
haben nicht nur dem Nahen Osten einen äußerst schlimmen Bärendienst
erwiesen, sondern der ganzen Menschheit. Menschen werden getötet, und
wofür?
“, sagte er während einer Teledebatte der

republikanischen

Kandidaten.


Von Obama's Sprüchen waren die Wähler auch positiv gestimmt und hatten
ernsthaft Hope auf einen Change. Wie das halt so üblich ist,
wenn der Schwarm neue Delegierte bestimmt. Die ewige Wiederkehr des
Gleichen.

"Die ewige Wiederkehr des Gleichen" -> Bullshit. Wie oft haben die USA den schon den nahen Osten destabilisiert und wie oft werden sie es noch tun?

Ich hoffe kein mal mehr, weil der Hegemon bald keiner mehr sein wird.

Liebe Grüsse, Zara

Gruß, Bla


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