Mensch @CalBaer

SUCRAM, VLC, España, Dienstag, 15.12.2015, 22:25 (vor 3704 Tagen) @ CalBaer3126 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.12.2015, 22:30

Das eine ist was sie müsste. Das andere was praktikabel ist.

Und praktikabel ist es, den Handel gewähren zu lassen, kontrolliert gewähren zu lassen, um nicht die lokale Bevölkerung auszutrocknen.
Die haben alle Schiss, dass der IS lokale Unterstützung bekommt und mächtiger wird. Dass Sanktionen und Bombenteppiche die Leute in die Arme der Islamisten treibt. Dazu kommt, dass die Türkei selbst massive innere Probleme bekäme. Sie müssten die ganzen Leute in den Grenzregionen wirtschaftlich entschädigen.

Deswegen wird das alles geduldet und militärisch nur halbherzig eingegriffen. Die wollen kein Irak 3.0

Ob diese Strategie aufgeht, weiß ich nicht. Aber ich wiederhole: Es ist verzwickt da unten, und nicht schwarz/weiß. Und die Türken haben einen schweren Stand. Sie steht zwischen vielen Stühlen: NATO, Amerikaner, Russen, Assad, eigene Interessen, Kurden/Irak, eigene Bevölkerung, EU, usw.

Alles nicht leicht. Für jeden hat die IS-Geschichte eine andere Bedeutung mit anderen Konsequenzen und triggert ein anderes Vorgehen, als das wir uns hier im weiten Europa oder Amerika wünschten.
Ich verweise dazu auch an @pigbonds, der (danke) hierzu hier und dort einige zackige und fundierte Beiträge einstreut.

Gruss

--
"Den Staat (oder irgendwas anderes) zu bekämpfen macht ihn nur stärker.
Willst Du den äußeren Staat erschüttern, dann erschüttere den Staat in Dir." (@Konstantin)


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