Schwellkörper - Sex sells ;-)
Massenphobien, wie sie sich derzeit entwickeln, haben in den wenigsten Fällen
eine rationale Grundlage. Jetzt gibt sogar schon @Hinterbänkler
Tipps, was er man wohl tun kann, wenn sich die vergewaltigenden, mordenden
farbigen/muslimen Massen nähern.
Ach, für viele Spießbürger ist der Unterschied nicht groß: Vielleicht das Kopftuch
und die andere Sprache, aber sonstige Werte sind weitestgehend identisch.
Ihr grenzt Euch doch selbst so aus.
Hallo lieber SUCRAM,
von mir aus...
Dennoch möchte ich sagen, dass das was ich an @stocksorcerer geschrieben habe, auf seinen Prämissen aufgebaut habe.
Also: Bin ich in einem Gebiet, wo 'Horden hungriger Gewaltbereiter mir meinen Garten' plündert, ziehe ich die Konsequenzen.
Das soll heißen: Wenn ich in einem Gebiet bin, wo Horden hungriger...
Oder würdest Du in so einem Gebiet keine Konsequenzen ziehen?
Wiederum war der eigentliche Schwerpunkt meiner Aussage an @stocksorcerer ungefähr: Empörungsmodus = Opferhaltung = falsch eingesetzte Energie = Stress = Unfreiheit im Denken...
Aber sicherlich kann ich meine Haltung nicht von meinem Glauben , nicht von meinen Abneigungen und nicht von meinen Visionen trennen.
Ich glaube nun mal, dass mit der aktuellen Agenda der Anfang vom Ende eingeleitet wurde.
Genauer: ich glaube , dass 911 der Startschuss war.
Seither ändert sich alles, was uns bisher lieb war und woran wir festhalten wollten.
Ich sehe hier im Gelben Forum fast nur Leute, die das Gewohnte festhalten wollen, ich zum Teil einschließend.
Du bist vielleicht eine der wenigen Ausnahmen, aber warst Du am 11. September 2001 auch schon Ausnahme?
Um Ausnahme zu werden, war auch für einige das Debitismus-Studium hilfreich.
Ich hab das nicht so intensiv studiert, sondern eher 'mitbekommen'.
Ich hab aber seit damals relativ konsequent mich aus dem Gebiet, wo möglicherweise Horden hungriger... zurückgezogen und nach praktischen Lebensalternativen gesucht.
Ja, ich habe mich bewusst ausgegrenzt.
Manchmal etwas übertrieben, aber das pendelt sich ja ein.
Ich bin auch ganz subjektiv islamischem Gedankengut weil extrem patriarchalisch abgeneigt, verabscheue es geradezu.
Warum soll ich die gesteuert ankommenden Weltenwanderer begrüßen, wenn ich ihre Denk- und Lebensweise einfach nicht mag?
Warum soll ich die anderen Befürworter der patriarchalischen Lebensweise (z. B. Christen, Staatsapologeten...) begrüßen, wenn ich ihre Lebensweise einfach nicht mag?
Es gefällt mir, dass Du die Spießbürger beider Religionen als weitgehend identisch siehst.
Früher hab ich das in einem Forum mal so ausgedrückt:
"Wenn ich an jene denke, sehe ich immer als Bild unsere moslemischen Brüder in Berlin, mit Vollbart und einem Schwellkörper von selbstherrlicher Arroganz vor sich hertragend. Und bei unseren christlichen Freunden ist es leider kein Jota besser. Man braucht nur mal in irgendeine x-beliebige Gemeinde (jedweder Coleur) am Sonntag gehen. Nur Schwellkörper unterwegs!"
Aber auf der Straße ist es auch nicht viel besser und als Frau hätte ich auch keine Lust immer personifizierten Schwellkörpern zu begegnen.
Zudem habe ich einfach keine Lust abzuwarten, wie sich dann langsam alles in ein, zwei Generationen verschleift?
Und ich sag Dir, dass sich das patriarchalische Denken weit weniger als die Hautfarbe verschleifen wird.
Zum Glück zerlegt sich gerade das staatliche und patriarchalische System.
Ich hoffe endgültig, obwohl ich mir da leider auch nicht sicher bin.
Tatsächlich wollte ich nicht einfach auf die autopoietischen Entwicklungen in Berlin (da hatte ich davor 23 Jahre gewohnt und es geliebt!) warten und hoffen, sondern ich suche mittlerweile den kleinen Gemeinschaftsprozess (Teil meiner Vision) - und diesen wirklich möglichst weit weg von staatlicher oder künftig organisierter Gewalt.
Was dabei gelingt ist fraglich, aber ich kann für mich sagen, dass ich gestaltend eingegriffen habe.
Ich habe wirklich keine Ahnung, was für mich und die Meinen sich am Ende (wann ist das Ende?) als erfolgreicher Weg herausstellen wird, aber ich habe mich insofern auch autopoietisch verhalten, weil ich meinen Gestaltungsbedürfnissen nachgegangen bin.
Überhaupt gab es auch in unserer Gemeinschaft viele unvorhergesehene, aber selbstorganisierende(!) Entwicklungen, die den sich ergebenden Kräften innerhalb und außerhalb entsprechen: Die ursprüngliche Kerngruppe hat sich aufgelöst, Vorsorge im Sinn von Lebensmittel einlagern wird praktisch nicht mehr betrieben, Bewaffnung ist nicht mehr im Fokus, alles ist weniger aufgeregt...
Wir wollen hier uns und den zukünftigen Mitbewohnern einen Raum öffen, das ein selbstorganisierendes Gemeinschaftssystem etabliert und lebt und das dann alle Herausforderungen, die sich uns und hier stellen, annimmt.
Selbstverständlich hoffen wir - selbsterfüllend prophezeit - dass sich hier gute Energien kumulieren.
Dein polemischer Beitrag liest sich teilweise wirklich ganz nett, aber genaugenommen unterstützt er ein staatliches System, denn ohne dieses gibt es nicht diese von Dir erwartete oder gerne selbsterfüllt prophezeite positive Melange der Kulturen in der Zukunft.
"Massenphobien, wie sie sich derzeit entwickeln, haben in den wenigsten Fällen eine rationale Grundlage."
Na ja, aber sie dürften 'artgerecht' und insofern im genetischen Code verankert sein.
Natürlich bekomme ich Angst wenn mehr als 150 Leute um mich sind.
Da bin ich nämlich überfordert (Dunbar).
Ich habe das Gefühl, dass dieser Beitrag in sich nicht ganz aufbauend und stringent ist, aber ich schicke ihn jetzt mal los.
Danke und Gruß
Hinterbänkler
--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...
Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'