"Solidarität heißt auch Teilen." Toll, wie die Mitarbeiter das schon verinnerlicht haben. :-)
"Firma (>150 Lohnsklaven, etliche haben trotz 40 h/Wo nicht mehr als 1,6 netto) überlegt Weihnachtsfeier zugunsten des Fachkräfteansturms ausfallen zu lassen, LS sollen auch Geld + Überstunden für den Fachkräfteansturm spenden."
http://www.n-tv.de/politik/Wir-leben-schon-in-einem-anderen-Land-article15878546.html
"Die Gesellschaft spaltet sich.
Deutschland hat sich in diesem Sommer verändert. Daran gibt es keinen Zweifel. Allerdings nicht nur zum Guten, wie derzeit oft scheint. Im ersten Halbjahr 2015 verübten Fremdenfeinde mehr als 200 Angriffe auf Asylbewerberunterkünfte - fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Die Heime brennen wieder. In Heidenau marschierte erst vor ein paar Wochen ein gewalttätiger Mob auf und lieferte sich Straßenschlachten mit der Polizei. Unterstützt wurde dieser Mob vom "Pack", wie es Vizekanzler Sigmar Gabriel sagte, von Wutbürgern.
"Der Riss in der deutschen Gesellschaft, der sich zuletzt während der Pegida-Proteste auftat, wird wieder größer - und der Weg vom Wutbürger zum Vandalen offensichtlich immer kürzer.
Hier zeigt sich, dass die Flüchtlinge Deutschland zwar schon verändert haben, die größten Veränderungen aber noch bevorstehen. Der Republik geht es derzeit gut, die Steuerüberschüsse sprudeln. Schnell neue Unterkünfte bauen und all die Flüchtlinge versorgen - das ist eine Herausforderung, für Deutschland ist sie aber noch gut zu meistern. Aber auch in den nächsten Jahren werden viele Flüchtlinge kommen, wenn Deutschland sich weiter öffnet. Wie sehr sich die Republik verändern kann, wird sich erst zeigen, wenn wirklich spürbar wird, dass Solidarität tatsächlich auch Teilen bedeutet.
Richtig schwierig wird es, wenn es darum geht, die vielen Neuankömmlinge nicht nur zu versorgen, sondern in die Gesellschaft zu integrieren. Sie können eine gewaltige Bereicherung sein, doch es wird auch Probleme geben. Allen Solidaritätsbekundungen, aller Hilfsbereitschaft eines großen Teils der Gesellschaft zum Trotz - diese unabwendbaren Probleme bergen die Gefahr, dass jener abgehängte, angst- und hasserfüllte Teil der Bevölkerung, der sich in Heidenau, Nauen oder Salzhemmendorf gezeigt hat, wieder erstarkt."
Gruß.