Was können wir von den Flüchtlingen lernen?
Hallo Eric, der Link in Deinem Post führt auf einen Text, der am Ende mit diesem Thema aufhört: "Deutschland braucht Einwanderung, aber die richtige."
Ich komme zu einem gänzlich anderen Schluss: Deutschland verträgt keine Einwanderung! Zumindest, wenn der Lebensstil so bleiben soll wie bisher. Dies begründe ich der Reihe nach:
Was können wir von den Flüchtlingen lernen?
Ich wage mal eine unübliche Sicht:
Wir können lernen, dass, wenn hundertausende Menschen sich auf den Weg machen, sie kein Zaun, kein Gesetz stoppen kann. Wenn also hundertausende Deutsche in klarer Entschlossenheit losziehen auf Äcker und einfach starten mit dem Aufbau eines Landsitzes, dann werden sie nicht gestoppt werden und kein Bauamt wird etwas zu sagen haben, wenn diese Menschen sich ihr Häuser selber bauen.
Wir können lernen, dass Leitbilder sehr stark funktionieren, sofern sie als attraktiv empfunden werden (Deutschland nimmt Flüchtlinge auf, zahlt Geld, gibt zu essen und zu trinken usw.). Wenn also hunderttausende noch nicht auf die Äcker ziehen und ihre Landsitze starten, dann wird dieses Leitbild noch nicht so attraktiv empfunden wie andere Ausrichtungen.
Wir können lernen, dass Menschen bereit waren (und sind?), unlogisch zu denken und kurzsichtig zu handeln. Der ökologische Fußabdruck (einfach gesagt: Flächenbedarf) des Lebensstils der Deutschen beansprucht bisher die doppelte Fläche von Deutschland!!! In anderen Worten: Außerhalb der Fläche Deutschlands beanspruchen die Deutschen die gleiche Flächengröße (also nochmal ca. 360.000 Quadratkilometer), um den Lebensstil hier vor Ort halten zu können. Das heißt, auf der Fläche von ca. 360.000 Quadratkilometer wächst Essen für Deutsche / werden Rohstoffe ausgebeutet etc., vom dem die dortigen Menschen nichts bekommen (zB Bananen / Ananas / Öl, Gas, …) und so weiter.
Wer logisch denkt, bedenkt folgendes:
Wenn also beispielsweise Menschen in Afrika hungern, dann hängt dies auch damit zusammen, dass in Afrika Nahrungsmittel angebaut werden, die die dortigen Menschen nicht bekommen, weil sie nach Deutschland exportiert werden. Wandern in dieser Situation die Menschen verständlicherweise dem Essen hinterher (also z.B. nach Deutschland), dann hat es hier noch mehr Menschen pro Fläche, denn die Afrikaner/Syrer etc. bringen ja keine Landfläche auf ihrer Reise mit. Solange Deutsche glauben, mit Geld könne man alles kaufen, denken und handeln sie unlogisch. Denn Essen muss irgendwo wachsen. Wenn hier also Massen an Flüchtlingen willkommen geheißen werden, dann fördern diese das Leid in ihrer Herkunftsregion, weil beispielsweise das zusätzlich nötige Essen gar nicht vor Ort in Deutschland wächst. Selbst ohne die Flüchtlinge müssten alle Deutschen ihren Lebensstil dergestalt ändern, dass der ökologische Fußabdruck sich halbiert NUR damit wir von unserer eigenen Fläche leben können. Wenn wir Flüchtlinge aufnehmen ohne deren Herkunftsländer und andere Regionen der Welt noch mehr auszubeuten, dann müssen die Deutschen ihren Lebensstil noch viel drastischer einschränken.
Als kleinen Auftakt empfehle ich: Anstatt Flüchtlingen Bananen zu schenken, selber nur noch 1 Banane pro Jahr zu kaufen. Politisch empfehle ich, die Importzölle für Lebensmittel, die von außerhalb der EU kommen, derart anzuheben, dass 1 kg Bananen (und auch Äpfel aus Neuseeland etc.) beispielsweise mindestens 10 Euro, besser 50 Euro kosten.
Neben dem Flächenbedarf für Lebensmittel gibt es auch noch Flächenbedarf für Treibstoffe. Dies wird vermutlich sogar höher und schlimmer sein als nur der Bereich Lebensmittel, denn wegen Öl und Gas wurden Kriege geführt und sind Menschen gestorben.
Den einzigen sinnvollen Weg, den ich sehe, ist der Weg aufs Land. Der geringstmögliche Fußabdruck, der nachhaltig machbar erscheint, ist der Weg in Familienlandsitz-Siedlungen zu leben mit einer Familie von max. 7 Menschen pro Hektar Land. Dort sollte Stück für Stück jegliches Essen wachsen und jeglicher Heizbedarf für die Wohnung geerntet werden. Weil dort das Leben sehr glücklich sein wird, reduziert sich der Wunsch an weiten Reisen (sog. Urlaub), was den Treibstoffbedarf senkt. Im übrigen steigt beim Leben im paradiesischen Garten auch die Freude, Kinder in die Welt zu setzen. Die Überalterung der Gesellschaft hat ja auch (mindestens) einen Grund. Und eine Zivilisation, die nicht mehr genügend Sinn im Bekommen von Kindern sieht oder vor lauter Agro-Gift im Essen oder beruflichem Dauerstress, oder, oder… gar nicht mehr genügend Kinder bekommen kann, sollte besser zuerst die Ursachen des Missstandes abstellen, anstatt über Symptomkurierung durch Zuwanderung zu sinnieren!
Ob einem dies passt oder nicht ist dabei egal. Rein mathematisch + physisch + biologisch + geistig haben wir keine andere Wahl.
Für weitere Gedankenanregung bitte diesem Link folgen:
http://www.waldgartendorf.de/leitbild.html
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Noch ein Hinweis bezüglich des Umgangs mit dem Thema „Flüchtlinge“:
Von dottore habe ich einen interessanten Kommentar zum Thema gefunden:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367124
lieber Medicus,
möchte ich aus gebotener Vorsicht zum Thema „Migration“ nichts äußern.
Äußerte ich mich zu „links“, müsste ich befürchten, dass mir der rechte Mob > mein Haus anzündet, äußerte ich mich zu „rechts“, müsste ich befürchten,
dass mir der linke Mob die Staatsanwaltschaft auf den Hals hetzt.So kann ich nur so viel mutmaßen: Deutschland hat einen sehr schweren Weg
vor sich, der in einer nationalen Katastrophe enden dürfte. Deutschland,
wie wir es kannten und schätzten, wird es nie wieder geben.Allgemeines Schweigen und Dulden ist angesagt. Guten Gruß â€“ d.
Ich widerspreche dieser Aussage obwohl ich sie gut verstehen kann. Jetzt ist NICHT die Zeit zu schweigen, sondern die Zeit noch viel deutlicher als bisher die funktionsfähige Vision der Familienlandsitze zu verbreiten! Und zwar am besten durch Film und Buch:
Film: http://www.waldgartendorf.de/anastasia.html
Buch: http://www.waldgartendorf.de/shop/literatur/anastasia.html
Gruß
Konstantin