Fatalistischer Standpunkt
Klar hab ich Verständnis dafür, wenn der Chef schreibt, dass es langsam zu viel wird, mit den Kommentaren zu diesem Thema. Auch ich nähere mich deshalb einer abschließenden Betrachtung;- der Anlass war eine Bemerkung eines Rumänen heute morgen, der auf der Cafehaus-Terrasse die Sonne genoss.
Meine Sichtweise der Dinge:
Nach alldem, was ich so die letzten Tagen und Wochen gehört und gesehen habe, welche Richtung insbesonders von der Regierung eingeschlagen wird, wie sich die ganze Sache entwickelt, - das ist keine Kurzsichtigkeit mehr, das ist keine Dummheit der Politiker, - da steckt Kalkül dahinter. Was da im Hintergrund läuft, kann man nur vermuten, - jede gewagte Schlussfolgerung geht in eine Richtung, die jedem den kalten Schweiß produziert. Das Interessante dabei, - es sind gerade die Staaten, die da besonders mitspielen, deren hochrangige Vertreter zusammen mit den „Brüdern“ von jenseits des großen Teiches sich immer wieder zu „Wellness-Programmen im Hause Bilderberg“ treffen.
Sollte es tatsächlich darauf hinauslaufen, die Identität eines Volkes – oder verschiedener europäischer Nationen - innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes eliminieren zu wollen, - auf diese Art kann es klappen. Man kann es ruhig als „kalten Genozid“ bezeichnen. Schon einmal habe ich die Redewendung gebraucht, „das Handtuch zu werfen“. Normalerweise bin ich auch keiner, der schnell aufgibt. Hier aber haben wir es mit einem Gegner zu tun, der nicht nur Regierungsgewalt hat, sondern bei dem die Seilschaften über den ganzen Globus reichen.
Aber es gibt noch einen Gegner, nämlich die Gutmenschen, die alle Sprüche der Regierung übernehmen und sich auch noch willig vor den Karren spannen lassen. Wenn ich die Reportagen sehe, - wo die Leute in München am Hauptbahnhof stehen und den Immigranten Beifall klatschen, - ich fasse es einfach nicht. Nicht, dass ich vielleicht die Immigranten hasse oder nicht verstehe, - nein; - wenn ich etwas nicht verstehe, dann ist es diese Bevölkerung.
Die Wenigen, die hier andauernd posten, machen das hauptsächlich aus dem Grund, weil sie davon überzeugt sind, was hier schief läuft, und weil man hier noch seine Meinung unzensiert ausdrücken darf. Aber wir alle zusammen sind nur ein kleines Sandkorn im Getriebe. Wir können das, was raffiniert eingefädelt wurde und wovon sogar große Teile der Bevölkerung überzeugt sind, nicht aufhalten, höchstens bremsen. Das ist eine Sache der Vernunft.
Voraussichtlich wird in Österreich durch diese ganze Entwicklung Strache mit der FPÖ an die Macht kommen. Seine Stimmenanteile bei regionalen Wahlen nehmen immer mehr zu. Ob sich dann was ändert, - große Frage, - ich meine eher nein. Er wird sich anpassen (müssen). Noch hat die Redewendung ihre Bedeutung: Wer sich nicht vermerkeln lässt, muß aufpassen, nicht gehaidert zu werden. In Deutschland wird sich politisch kaum was ändern, - höchstens, dass die Nichtwähler zunehmen.
Österreich kann aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtungen mit Deutschland kein Eigenleben entwickeln. Es sei denn, man verbrüdert sich mit Ungarn, - was ein zweischneidiges Schwert ist. Also, - wird es seinen Weg gehen, der schon eingeschlagen wurde. Auch der Daimler-Benz-Vorstand ist ja schon auf der Merkellinie.
Was bedeutet das für mich persönlich:
Ich werde meine Besuche in Deutschland auf ein Minimum reduzieren, und dabei versuchen, die Großstädte zu meiden. Dasselbe in Österreich. Zum Glück sind die Orte, die ich regelmäßig aufsuche, in entlegenen Gegenden, - dort, wo jeder jeden kennt. Mein Sohn hat sich bereits entschieden, gerade nur das eine Ausbildungsjahr in Deutschland zu absolvieren, damit er seine Prüfung machen kann, - und das wars dann. Er wird danach nicht – wie ich seinerzeit – mehr als drei Jahrzehnte in Deutschland verbringen. Es wäre nicht seine Welt, meinte er vor kurzem.
Natürlich gibt mir das zu denken, wenn man bemerkt, wie sich zunehmend Leute aus D,A,CH und NL hier niederlassen. Das sind keine Asylanten, - das sind regelrechte Auswanderer, die hierher kommen. Die kriegen keine Unterstützung vom Staat, die haben, was sie brauchen, und fangen oftmals von Null hier irgendetwas an. In den allermeisten Fällen funktioniert es auch.
Nun komme ich auf die Bemerkung des Rumänen zurück von heute morgen. Klar registrieren diese Leute genauso, was da in Mitteleuropa abgeht. Klar wissen diese Leute genauso, dass wir dieses Problem hier in Siebenbürgen nicht haben, auch nicht im andern Teil Rumäniens. Wir leben hier quasi auf einer „Insel der Glückseligkeit“, was das Immigrationsproblem aus den arabischen und afrikanischen Ländern betrifft.
Was sagte der Mann:
„Ich würde spätestens in 10 Jahren den Tag zu meinem persönlichen Feiertag machen, an dem ich mich entschlossen habe, nach Rumänien zu übersiedeln.“
Ich schaute erst etwas ungläubig. Dann verstand ich ihn. Klar habe ich mich gequält, in den Anfangsjahren, bis ich mich an die vorliegende Situation gewöhnt hatte, - auch dann, gerade in den Jahren 2008 und weiter, als es mit den Lehmann-Brothers anfing. Klar haben wir eine immense Korruption, - die aber auch in der Realität bekämpft wird und langsam zurückgeht, klar ist hier vieles nicht so, wie es sein soll.
Aber andere Dinge sind maßgeblicher: Es ist ein Land, das von den Bodenschätzen, auch vom Energiesektor her, gut aufgestellt ist; die hier lebenden Rumänen und Ungarn sind umgängliche Leute, mit denen man gut zurechtkommt, und das Land hat von Bergen bis zum Meer alles, was an landschaftlichen Schönheiten das Herz begehrt. Um wirtschaftlich zurecht zu kommen, muß man sich an den Marktnischen orientieren, dann klappt es, - wenn man fleißig und zielstrebig ist.
Deshalb werde ich – so wie viele andere – mithelfen, dass diejenigen, die hier traditionsgemäß durch Nichtstun, Betteln und Stehlen in Erscheinung treten, sich weiterhin in nordwestlicher Richtung dem „Reisetrend“ anschließen, so wie es schon seit geraumer Zeit abläuft. Ich sage nicht, um welche „ethnische Volksgruppe“ es sich handelt, - man kann es sich denken. Vielen habe ich schon den Mund wässrig gemacht, wie schön es in Duisburg und anderen Gegenden ist.
Auf diese Art wird Siebenbürgen wieder sauber, - und es wird immer lebenswerter. Kein Mensch schreibt mir vor, was und wie ich zu denken habe, keiner kommt mit irgendwelchen Verboten von Äußerungen oder Meinungen,- hier kann ich noch nach meiner Facon selig werden, wie es Friedrich II. Mal gesagt hat. Ich bekomme noch meine Milch direkt vom Bauern, schlachte mein Schwein, das ich vorher beim Bauern gekauft habe, bei mir im Hof und habe meinen selbstgebrannten Schnaps im Keller. Alles Dinge, die offiziell von Brüssel verboten sind, aber Brüssel ist weit weg von uns. In 1,5 Stunden bin ich auf den Karpaten und in 6 Stunden am Meer, - wenn die Autobahn fertig ist, auch in weniger als 5 Stunden.
Klar ist das alles irgendwie egoistisch, - aber man muß erkennen, ab wann man gegen den Wind pinkelt. Schließlich habe ich nur ein Leben, und da habe ich den Zenit bereits deutlich überschritten. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten bei der Entwicklung in Deutschland und Österreich: entweder, das ganze vermischt sich so wie in den USA und den Leuten gefällts,- oder es kommt zum großen Krach und die Leute gehen aufeinander los. Beide Versionen sind nichts für mich, und auch nicht für meine Familie.
Also, - das ist mein Standpunkt, - auch, wenn er fatalistisch ist; - und auch irgendwie egoistisch. Aber es ist wenigstens ehrlich.