Problem nicht erkennen => Gefahr, sich zu verrennen
Ich bleibe aber dabei, dass wir aktuell noch die Freiheit haben sowie -
gemessen an anderen Epochen der Geschichte - unendlich mehr Möglichkeiten,
den Staat zu reflektieren, zu ändern und (wenn es denn allgemein
gewünscht wäre) auf ein Minimum zu reduzieren.
Ich wiederhole mich, aber zuerst muss man doch erkennen, dass wir in einer gelenkten Demokratie leben und mit welchen Mitteln hier Macht ausgeübt wird. Wer im Ernst glaubt, Bürgerinteressen könnten über Wahlen die Politik maßgeblich beeinflussen, sollte sich anschauen, was regelmäßig geschieht, wenn ein Bürgerinteresse gegen eine „alternativlose“ Politik steht. Beispiele: Euro-Einführung, Islamisierung, Überwachungsstaat, Souveränität... Dann denke man darüber nach, welche Parteien und Gruppierungen sich hier engagierten und was daraufhin geschah. Stichworte: AfD, Pegida, Möllemann, aber auch z.B. die Grünen, die anfangs hehre Ziele hatten und inzwischen völlig pervertiert sind.
Wenn man das begriffen hat, kann man sich erst überlegen, was für Möglichkeiten man überhaupt hat und wie man vorgehen will.